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Deutsches Textarchiv

Grundlage für ein Referenzkorpus der neuhochdeutschen Sprache

Das Deutsche Textarchiv stellt einen disziplinen- und gattungsübergreifenden Grundbestand deutschsprachiger Texte aus dem Zeitraum von ca. 1600 bis 1900 bereit. Die Textauswahl erfolgte auf der Grundlage einer von Akademiemitgliedern erstellten und ausführlich kommentierten, umfangreichen Bibliographie. In Ergänzung wurden einschlägige Literaturgeschichten und (Fach-)Bibliographien ausgewertet. Aus der Gesamtliste der auf diesem Wege ermittelten Titel wurde von der DTA-Projektgruppe ein hinsichtlich der repräsentierten Textsorten und Disziplinen ausgewogenes Korpus zusammengestellt (weitere Informationen zur Textauswahl).

Um den historischen Sprachstand möglichst genau abzubilden, werden als Vorlage für die Digitalisierung in der Regel die Erstausgaben der Werke zugrunde gelegt. Das elektronische Volltextkorpus des DTA ist über das Internet frei zugänglich und dank seiner Aufbereitung durch (computer-)linguistische Methoden schreibweisentolerant über den gesamten jeweils verfügbaren Bestand durchsuchbar. Sämtliche Texte stehen zum Download zur Verfügung.    mehr …


Neuigkeiten aus dem Projekt

Das DTA-Basisformat bekommt Verstärkung

DTA-Basisformat Die Pflege und Weiterentwicklung des DTA-Basisformats (DTABf) wird nun durch eine Steuerungsgruppe begleitet. Erweiterungen des Formats, neue Features und Korrekturen werden öffentlich diskutiert und durch das Gremium verabschiedet.   mehr …

 

Nachwuchsworkshop “Herausforderungen der Briefkodierung”, 29./30. Oktober 2018, BBAW Berlin

Am 29./30. Oktober 2018 findet an der BBAW der Nachwuchsworkshop “Herausforderungen der Briefkodierung” statt. Diese Veranstaltung wird ausgerichtet durch CLARIN-D und die TEI Correspondence SIG.    mehr …

 

Neues Textformat im DTA: XML (DTABf) mit linguistischer Annotation (TEI class att.linguistic)

We use TEI Seit Kurzem bietet das DTA für jeden DDC-indizierten Volltext mit „TEI/XML (inkl. att.linguistic)“ ein weiteres Datenformat zum Download an, das vielfältige Informationen aus der automatischen linguistischen Analyse mit den strukturellen und semantischen Annotationen aus dem DTA-Basisformat in einem einzelnen XML-Dokument kombiniert.   mehr …

 

Korpus Alpinistischer Texte im Deutschen Textarchiv

Text+Berg digital-Logo

Im Projekt »Text+Berg digital« wurden die Jahrbücher des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) aus dem Zeitraum von 1864 bis 2015 digitalisiert. Dieses Korpus konnte nun in zwei Teilen in die Korpora des Zentrums Sprache der BBAW integriert werden.

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Grimm’sche Kinder- und Hausmärchen, 1.–7. Auflage (1812–1857), jetzt vollständig im Deutschen Textarchiv verfügbar

Frontispiece and decorative title page of 1819 edition of Brothers Grimm Kinder- und Hausmarchen, illustrated by Ludwig Emil Grimm, engraved by L. Haas. (Wikimedia Commons)Die sogenannte Große Ausgabe der Grimm’schen Kinder- und Hausmärchen (14 Bände, 1812–1857) steht seit kurzer Zeit vollständig im Deutschen Textarchiv zur Verfügung.   mehr …

 

Dokumente aus dem Deutschen Textarchiv sind nun mit den Voyant Tools analysierbar

Voyant Tools Logo Ab sofort bietet das Deutsche Textarchiv (DTA) seinen Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, jeden DTA-Text mit den von Stéfan Sinclair und Geoffrey Rockwell entwickelten Voyant Tools zu analysieren. Die XML-Volltexte aus dem DTA werden zu diesem Zweck ohne weiteren nutzerseitigen Aufwand präprozessiert, um eine nahtlose Verwendung und optimale Analyseergebnisse zu gewährleisten.

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Das DTA in Zahlen

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Das DTA am 20. Mai 2019


Nachweis: Johann Gottfried Schadow, Selbstporträt [Quelle: Wikimedia Commons]
Am 20. Mai 1764 wird in Berlin Johann Gottfried Schadow geboren. Früh wird sein Talent für die Kunst von seinem Vater und später vom Hofbildhauer Jean Pierre Antoine Tassaert gefördert. 1785 heiratet Schadow und reist mit seiner Frau über mehrere Stationen (u. a. Dresden, Wien) nach Italien. Nachdem er zwischen 1785 bis 1787 in Italien studiert hatte, kehrte er mit seiner Frau und Sohn wieder nach Berlin zurück. Nach dem Tod des Hofbildhauers Tassaert im Jahr 1788 übernahm Schadow dessen Stelle. In dieser Position schuf er eines der bekanntesten Wahrzeichen für Berlin, die Quadriga auf dem Brandenburger Tor und die für Friedrich Wilhelm III. von Preußen zu intime Prinzessinnengruppe, die heute in der Nationalgalerie zu besichtigen ist.
In dem fünfbändigen Werk: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht oder Vor fünfzig Jahren. von Willibald Alexis begegnet uns Schadow viele Male. In dem Roman wird die Person von Schadow recht plastisch wiedergeben, wenn zum Beispiel der Leser den Gesprächen in den Berliner Salons folgen kann.

„Was halten Sie von der Nationalität, Schadow? Ein Künſtler muß darüber ein Urtheil haben.“ „Meine gnädige Fürſtin, entgegnete der Bildhauer, wenn man die Menſchen nackend auszieht, ſo ſieht Einer aus wie der Andere, und wir Scülpteurs haben's eigentlich nur mit nackten Menſchen zu thun.“ Quelle: Alexis, Willibald: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht oder Vor fünfzig Jahren. Bd. 4. Berlin, 1852. S. 123

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