Blumenbach, Johann Friedrich: Handbuch der vergleichenden Anatomie. Göttingen, 1805.*). Die einfachen Hörnchen der Giraffe §. 22. Der Unterkiefer der Thiere derjeni- *)
stens für eine Zeitlang impotent mache. s. Hrn. Gr. von Mellin in den Beob. und Entdeck. der Berliner naturforsch. Gesellsch. IV. B. pag. 360. *) Bey der jungen Giraffe bildet dieser
Stirnzapfen, wie ich an einem durch- gesägten Exemplare gesehen habe, eine epiphysis, die durch eine deutliche Knorpelscheibe vom Stirnbeine abgeson- dert ist, aber nach der Hand zu einer sogenannten apophysis spuria mit ihm verwächst. *). Die einfachen Hörnchen der Giraffe §. 22. Der Unterkiefer der Thiere derjeni- *)
stens für eine Zeitlang impotent mache. s. Hrn. Gr. von Mellin in den Beob. und Entdeck. der Berliner naturforsch. Gesellsch. IV. B. pag. 360. *) Bey der jungen Giraffe bildet dieser
Stirnzapfen, wie ich an einem durch- gesägten Exemplare gesehen habe, eine epiphysis, die durch eine deutliche Knorpelscheibe vom Stirnbeine abgeson- dert ist, aber nach der Hand zu einer sogenannten apophysis spuria mit ihm verwächst. <TEI> <text xml:id="blume_hbnatur_000101"> <body> <div n="1"> <div n="2"> <div n="3"> <p><note anchored="true" place="foot" n="*)"><p><pb facs="#f0056" xml:id="pb036_0001" n="36"/> stens für eine Zeitlang impotent mache.<lb/> s. Hrn. Gr. von <hi rendition="#k">Mellin</hi> in den <hi rendition="#i">Beob.<lb/> und Entdeck. der Berliner naturforsch.<lb/> Gesellsch.</hi> IV. B. pag. 360.</p></note>.</p> <p>Die einfachen Hörnchen der Giraffe<lb/> halten gleichsam das Mittel zwischen<lb/> jenen beiderley Hauptarten von Gehörn.<lb/> Die Form, Textur, und dass sie peren-<lb/> niren, haben sie mit den Stirnzapfen<lb/> der eigentlichen Hörner, die behaarte<lb/> Bekleidung aber mit den Geweihen<lb/> gemein<note anchored="true" place="foot" n="*)"><p>Bey der jungen Giraffe bildet dieser<lb/> Stirnzapfen, wie ich an einem durch-<lb/> gesägten Exemplare gesehen habe, eine<lb/><hi rendition="#i">epiphysis,</hi> die durch eine deutliche<lb/> Knorpelscheibe vom Stirnbeine abgeson-<lb/> dert ist, aber nach der Hand zu einer<lb/> sogenannten <hi rendition="#i">apophysis spuria</hi> mit ihm<lb/> verwächst.</p></note>.</p> </div> <div n="3"> <head rendition="#c">§. 22.</head><lb/> <p>Der <hi rendition="#i">Unterkiefer</hi> der Thiere derjeni-<lb/> gen Classe, bey welcher wir jetzt ste-<lb/> hen, weicht auffallender als kaum ir-<lb/> gend ein andrer Knochen ihres Gerippes<lb/> vom menschlichen ab. – Vor allem<lb/> gleich schon durch den Mangel des aus-<lb/></p> </div> </div> </div> </body> </text> </TEI> [36/0056]
*).
Die einfachen Hörnchen der Giraffe
halten gleichsam das Mittel zwischen
jenen beiderley Hauptarten von Gehörn.
Die Form, Textur, und dass sie peren-
niren, haben sie mit den Stirnzapfen
der eigentlichen Hörner, die behaarte
Bekleidung aber mit den Geweihen
gemein *).
§. 22.
Der Unterkiefer der Thiere derjeni-
gen Classe, bey welcher wir jetzt ste-
hen, weicht auffallender als kaum ir-
gend ein andrer Knochen ihres Gerippes
vom menschlichen ab. – Vor allem
gleich schon durch den Mangel des aus-
*) stens für eine Zeitlang impotent mache.
s. Hrn. Gr. von Mellin in den Beob.
und Entdeck. der Berliner naturforsch.
Gesellsch. IV. B. pag. 360.
*) Bey der jungen Giraffe bildet dieser
Stirnzapfen, wie ich an einem durch-
gesägten Exemplare gesehen habe, eine
epiphysis, die durch eine deutliche
Knorpelscheibe vom Stirnbeine abgeson-
dert ist, aber nach der Hand zu einer
sogenannten apophysis spuria mit ihm
verwächst.
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