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Staats- und Gelehrte Zeitung Des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 123, Hamburg, 2. August 1771.

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sigen Gerichtszwang nicht unterworfen, mit Bestellung
eines darunter angesessenen Procuratoris ad Acta recht-
lich profitiren, damit solchergestalt die Passiva zuverläs-
sigst ausfündig gemachet werden können. Auch werden
diejenigen, welche der Sterbbude etwas schuldig sind,
solches binnen gleichmäßiger Frist sub poena dupli zu
melden angewiesen. Wornach sich männiglich, dem
daran gelegen, zu achten, und für Schaden zu hüten
hat.


Bürgermeistere und Rath hieselbst.



Da der Candidatus Juris; Loth Pfeil, ein Sohn des
ehemaligen Kriegs-Commissarii Pfeil zu Stettin, nach-
dem er 1742. seine Studia zu Halle absolviret, seit 29
Jahren aus dieser Stadt sich wegbegeben, und seit der
Zeit nicht die geringste Nachricht von ihm mehr einge-
laufen, durch den Tod seiner kurz verstorbenen Schwe-
ster, die Melle Louise Philippine Pfeil, ihm eine Erb-
schaft hieselbst zugefallen: Als wird auf geziemendes
Anhalten seiner noch lebenden beyden Geschwister, ge-
dachter Candidatus Juris, Loth Pfeil, falls er noch am
Leben, oder dessen eheliche Leibes-Erben hiermit citiret,
binnen präclusivischer Frist von 12 Wochen, und beson-
ders auf den 19ten October. c. a. in die Französische Co-
lonie-Gerichte zu Prenzlow zu erscheinen, und dessen
Leibes-Erben, daferne Citatus schon verstorben, sich ge-
hörig zu legitimiren, widrigenfalls er pro mortuo erkläret,
und der ihm zugefallene Erbschafts-Antheil seinem
übrig gebliebenen Geschwister zuerkannt werden soll.




Bey dem Magistrat zu Havelberg ist der seit 40
Jahren abwesende Schneider-Geselle, Caspar Lente,
und dessen etwanige Leibes-Erben, ad instantiam eini-
ger Seiten-Verwandten edicaliter, und sub commi-
natione
. daß er im Fall Aussenbleibens pro mortuo
werde declariret, und sein Vermögen denen nächsten
Verwandten werde verabfolget werden, auf den 25sten
April a. fut. peremtorie vorgeladen; auch zugleich des-
sen etwa noch übrige ad acta nicht bekannte Seiten-
Verwandte und Erben, in selbigen Termin sich zu
melden, und sich gehörig zu legitimiren, sub poena
praeclusi & perpetui filentii,
angewiesen werden.




Bey der den 19ten Julii zu Berlin geschehenen
127sten Ziehung der Königlich-Preußischen privile-
girten Zahlen-Lotterie, sind

Nr.31.26.15.54.62.
aus dem Glücksrade zum Vorschein gekommen. Alle
in meinem Comtoir gefallene ansehnliche Gewinne
werden, wie bekannt, gleich und ohne den mindesten
Abzug ausbezahlt.

Zur 128sten Ziehung kann ein jeder täglich mit ge-
fälligen Billets in meinem Comtoir aufgewartet wer-
den. Die Einnahme wird in meinem Comtoir ge-
schlossen
von der Königl. Schwedischen Lotterie zu Stral-
sund heute Abend.
Copenhagener den 6ten dieses.
Eutiner den 7ten ejusd.
Coblenzer eodem.
Mannheimer eodem.

Diejenigen, welche für die Königlich-Preußische Zah-
len-Lotterie, deren folgende Ziehungen immer und
beständig ununterbrochen von 3 zu 3 Wochen geschehen
werden, eine Collecte unter annehmlichen Bedingun-
[Spaltenumbruch] gen zu übernehmen belieben, können sich desfalls in
meinem Comtoir einfinden, und mit allem dazu Er-
forderlichen versehen werden.

F.Karstens,
Königl. Preußischer General-Lotterie-Inspector.



Die 108te Ziehung der Churfürstlich-Pfälzischen
Lotterie ist heute mit denen gewöhnlichen Formali-
täten vollzogen worden. Die aus dem Glücksrade
gekommenen fünf Gewinnst-Nummern sind folgende:

38.49.42.58.36.
Die 109te Ziehung geschiehet, wegen eines einfal-
lenden Festtages, einen Tag früher, wie gewöhnlich,
und zwar Mittewochs, den 14ten August, die nach-
herigen aber, in sonstiger ununterbrochener Ordnung,
von 3 zu 3 Wochen.


Von Seiten der General-Administration
besagter Lotterie.



Nachdem nunmehro die Herzoglich-Braunschweig-
Lüneburgische privilegirte Zahlen-Lotterie zu Stande
gebracht, auch derselben Fond von Ein Hunderttau-
send
Rthlr. bereits zu Braunschweig deponiret, und
der erste Ziehungstag auf den 21sten nächstkommen-
den Monat August anberahmet worden; so können
die Herren Liebhaber, welche hierinnen zu spielen
Belieben tragen, ihre Einsätze bey mir bewerkstelli-
gen. Und da ich hiernächst zur Annahme der Herren
Collecteurs allhier authorisiret worden; so werden
auch diejenigen, welche eine Collecte zu dieser Lotterie
zu übernehmen intendiren, bey mir in meinem auf
dem Berge errichteten General-Comtoir sich gefälligst
melden.


J. H. To der Horst.



Da nunmehro die Ziehung der zweyten Vertheilung
der Wismarischen Privat-Lotterie den 22sten dieses
mit der äußersten Genauigkeit und Accuratesse auf
hiesigem Rathhause vollzogen worden; so können die-
jenigen, denen die Gewinne zu Theil geworden, sel-
bige täglich, allwo sie ihre Einsätze gemacht, in Em-
pfang nehmen. Die Appellirung der nicht gezogenen
Loose muß vor dem 1sten September geschehen, weil
mit Ziehung der dritten Vertheilung präcise auf den
9ten ejusd. verfahren werden wird.


Lotterie-Direction hieselbst.



Plusieurs tant habitans de cette Ville qu' etrangers
ayants sonhaite deja depuis quelques annees, d'obtenir
quelques Stübgen d'un certain Vin de France renomme, par-
faitement bien conserve, et age audela de 120 annees,
ce qui n'a pau jusques a present se faire sans prejudice, ne-
anmoins, comme le meme Vin dont on s'est servi pour
remplir, va finir vers la fin de cette annee, le proprie-
taire se trouve contraint, de vendre le dit Vin, consi-
stant en 2 Pieces ou 10 Bariques d'excellent Vin vieu de
Bearne, et il a resolau de faire tirer ce vin en Bouteilles,
aussitot qu'il se trouvera un nombre suffisant d'Amateurs,
pour pouvoir etre partage entre eux.

A ce sujet on a ouvert la souscription ches les Cour-
tiers a Vin, Timmermann et Sass, auquels on pourra s'adres-
ser pour savoir le prix des dits deux pieces de Vin, et oau
on en peut aussi avoir les epreuves chachettees en quart
Bouteilles a 14 sols Courant pour eviter un usage con-
traire. Hambourg, le 2. Aoaut, 1771.


[Ende Spaltensatz]

ſigen Gerichtszwang nicht unterworfen, mit Beſtellung
eines darunter angeſeſſenen Procuratoris ad Acta recht-
lich profitiren, damit ſolchergeſtalt die Paſſiva zuverlaͤſ-
ſigſt ausfuͤndig gemachet werden koͤnnen. Auch werden
diejenigen, welche der Sterbbude etwas ſchuldig ſind,
ſolches binnen gleichmaͤßiger Friſt ſub poena dupli zu
melden angewieſen. Wornach ſich maͤnniglich, dem
daran gelegen, zu achten, und fuͤr Schaden zu huͤten
hat.


Buͤrgermeiſtere und Rath hieſelbſt.



Da der Candidatus Juris; Loth Pfeil, ein Sohn des
ehemaligen Kriegs-Commiſſarii Pfeil zu Stettin, nach-
dem er 1742. ſeine Studia zu Halle abſolviret, ſeit 29
Jahren aus dieſer Stadt ſich wegbegeben, und ſeit der
Zeit nicht die geringſte Nachricht von ihm mehr einge-
laufen, durch den Tod ſeiner kurz verſtorbenen Schwe-
ſter, die Melle Louiſe Philippine Pfeil, ihm eine Erb-
ſchaft hieſelbſt zugefallen: Als wird auf geziemendes
Anhalten ſeiner noch lebenden beyden Geſchwiſter, ge-
dachter Candidatus Juris, Loth Pfeil, falls er noch am
Leben, oder deſſen eheliche Leibes-Erben hiermit citiret,
binnen praͤcluſiviſcher Friſt von 12 Wochen, und beſon-
ders auf den 19ten October. c. a. in die Franzoͤſiſche Co-
lonie-Gerichte zu Prenzlow zu erſcheinen, und deſſen
Leibes-Erben, daferne Citatus ſchon verſtorben, ſich ge-
hoͤrig zu legitimiren, widrigenfalls er pro mortuo erklaͤret,
und der ihm zugefallene Erbſchafts-Antheil ſeinem
uͤbrig gebliebenen Geſchwiſter zuerkannt werden ſoll.




Bey dem Magiſtrat zu Havelberg iſt der ſeit 40
Jahren abweſende Schneider-Geſelle, Caſpar Lente,
und deſſen etwanige Leibes-Erben, ad inſtantiam eini-
ger Seiten-Verwandten edicaliter, und ſub commi-
natione
. daß er im Fall Auſſenbleibens pro mortuo
werde declariret, und ſein Vermoͤgen denen naͤchſten
Verwandten werde verabfolget werden, auf den 25ſten
April a. fut. peremtorie vorgeladen; auch zugleich deſ-
ſen etwa noch uͤbrige ad acta nicht bekannte Seiten-
Verwandte und Erben, in ſelbigen Termin ſich zu
melden, und ſich gehoͤrig zu legitimiren, ſub poena
praecluſi & perpetui filentii,
angewieſen werden.




Bey der den 19ten Julii zu Berlin geſchehenen
127ſten Ziehung der Koͤniglich-Preußiſchen privile-
girten Zahlen-Lotterie, ſind

Nr.31.26.15.54.62.
aus dem Gluͤcksrade zum Vorſchein gekommen. Alle
in meinem Comtoir gefallene anſehnliche Gewinne
werden, wie bekannt, gleich und ohne den mindeſten
Abzug ausbezahlt.

Zur 128ſten Ziehung kann ein jeder taͤglich mit ge-
faͤlligen Billets in meinem Comtoir aufgewartet wer-
den. Die Einnahme wird in meinem Comtoir ge-
ſchloſſen
von der Koͤnigl. Schwediſchen Lotterie zu Stral-
ſund heute Abend.
Copenhagener den 6ten dieſes.
Eutiner den 7ten ejusd.
Coblenzer eodem.
Mannheimer eodem.

Diejenigen, welche fuͤr die Koͤniglich-Preußiſche Zah-
len-Lotterie, deren folgende Ziehungen immer und
beſtaͤndig ununterbrochen von 3 zu 3 Wochen geſchehen
werden, eine Collecte unter annehmlichen Bedingun-
[Spaltenumbruch] gen zu uͤbernehmen belieben, koͤnnen ſich desfalls in
meinem Comtoir einfinden, und mit allem dazu Er-
forderlichen verſehen werden.

F.Karſtens,
Koͤnigl. Preußiſcher General-Lotterie-Inſpector.



Die 108te Ziehung der Churfuͤrſtlich-Pfaͤlziſchen
Lotterie iſt heute mit denen gewoͤhnlichen Formali-
taͤten vollzogen worden. Die aus dem Gluͤcksrade
gekommenen fuͤnf Gewinnſt-Nummern ſind folgende:

38.49.42.58.36.
Die 109te Ziehung geſchiehet, wegen eines einfal-
lenden Feſttages, einen Tag fruͤher, wie gewoͤhnlich,
und zwar Mittewochs, den 14ten Auguſt, die nach-
herigen aber, in ſonſtiger ununterbrochener Ordnung,
von 3 zu 3 Wochen.


Von Seiten der General-Adminiſtration
beſagter Lotterie.



Nachdem nunmehro die Herzoglich-Braunſchweig-
Luͤneburgiſche privilegirte Zahlen-Lotterie zu Stande
gebracht, auch derſelben Fond von Ein Hunderttau-
ſend
Rthlr. bereits zu Braunſchweig deponiret, und
der erſte Ziehungstag auf den 21ſten naͤchſtkommen-
den Monat Auguſt anberahmet worden; ſo koͤnnen
die Herren Liebhaber, welche hierinnen zu ſpielen
Belieben tragen, ihre Einſaͤtze bey mir bewerkſtelli-
gen. Und da ich hiernaͤchſt zur Annahme der Herren
Collecteurs allhier authoriſiret worden; ſo werden
auch diejenigen, welche eine Collecte zu dieſer Lotterie
zu uͤbernehmen intendiren, bey mir in meinem auf
dem Berge errichteten General-Comtoir ſich gefaͤlligſt
melden.


J. H. To der Horſt.



Da nunmehro die Ziehung der zweyten Vertheilung
der Wismariſchen Privat-Lotterie den 22ſten dieſes
mit der aͤußerſten Genauigkeit und Accurateſſe auf
hieſigem Rathhauſe vollzogen worden; ſo koͤnnen die-
jenigen, denen die Gewinne zu Theil geworden, ſel-
bige taͤglich, allwo ſie ihre Einſaͤtze gemacht, in Em-
pfang nehmen. Die Appellirung der nicht gezogenen
Looſe muß vor dem 1ſten September geſchehen, weil
mit Ziehung der dritten Vertheilung praͤciſe auf den
9ten ejusd. verfahren werden wird.


Lotterie-Direction hieſelbſt.



Pluſieurs tant habitans de cette Ville qu’ etrangers
ayants ſonhaité deja depuis quelques années, d’obtenir
quelques Stübgen d’un certain Vin de France renommé, par-
faitement bien conſervé, et agé audela de 120 années,
ce qui n’a pû jusques à preſent ſe faire ſans prejudice, ne-
anmoins, comme le même Vin dont on s’eſt ſervi pour
remplir, va finir vèrs la fin de cette année, le proprie-
taire ſe trouve contraint, de vendre le dit Vin, conſi-
ſtant en 2 Pieces ou 10 Bariques d’excellent Vin vieu de
Bearne, et il a reſolû de faire tirer ce vin en Bouteilles,
auſſitot qu’il ſe trouvera un nombre ſuffiſant d’Amateurs,
pour pouvoir être partagé entre eux.

A ce ſujet on a ouvert la ſouſcription chès les Cour-
tiers à Vin, Timmermann et Saſs, auquels on pourra s’adreſ-
ſer pour ſavoir le prix des dits deux pieces de Vin, et oû
on en peut auſſi avoir les épreuves chachettées en quart
Bouteilles à 14 ſols Courant pour eviter un uſage con-
traire. Hambourg, le 2. Août, 1771.


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[[6]/0006] ſigen Gerichtszwang nicht unterworfen, mit Beſtellung eines darunter angeſeſſenen Procuratoris ad Acta recht- lich profitiren, damit ſolchergeſtalt die Paſſiva zuverlaͤſ- ſigſt ausfuͤndig gemachet werden koͤnnen. Auch werden diejenigen, welche der Sterbbude etwas ſchuldig ſind, ſolches binnen gleichmaͤßiger Friſt ſub poena dupli zu melden angewieſen. Wornach ſich maͤnniglich, dem daran gelegen, zu achten, und fuͤr Schaden zu huͤten hat. Signatum Flensburg, den 15ten Junii, 1771. Buͤrgermeiſtere und Rath hieſelbſt. Da der Candidatus Juris; Loth Pfeil, ein Sohn des ehemaligen Kriegs-Commiſſarii Pfeil zu Stettin, nach- dem er 1742. ſeine Studia zu Halle abſolviret, ſeit 29 Jahren aus dieſer Stadt ſich wegbegeben, und ſeit der Zeit nicht die geringſte Nachricht von ihm mehr einge- laufen, durch den Tod ſeiner kurz verſtorbenen Schwe- ſter, die Melle Louiſe Philippine Pfeil, ihm eine Erb- ſchaft hieſelbſt zugefallen: Als wird auf geziemendes Anhalten ſeiner noch lebenden beyden Geſchwiſter, ge- dachter Candidatus Juris, Loth Pfeil, falls er noch am Leben, oder deſſen eheliche Leibes-Erben hiermit citiret, binnen praͤcluſiviſcher Friſt von 12 Wochen, und beſon- ders auf den 19ten October. c. a. in die Franzoͤſiſche Co- lonie-Gerichte zu Prenzlow zu erſcheinen, und deſſen Leibes-Erben, daferne Citatus ſchon verſtorben, ſich ge- hoͤrig zu legitimiren, widrigenfalls er pro mortuo erklaͤret, und der ihm zugefallene Erbſchafts-Antheil ſeinem uͤbrig gebliebenen Geſchwiſter zuerkannt werden ſoll. Bey dem Magiſtrat zu Havelberg iſt der ſeit 40 Jahren abweſende Schneider-Geſelle, Caſpar Lente, und deſſen etwanige Leibes-Erben, ad inſtantiam eini- ger Seiten-Verwandten edicaliter, und ſub commi- natione. daß er im Fall Auſſenbleibens pro mortuo werde declariret, und ſein Vermoͤgen denen naͤchſten Verwandten werde verabfolget werden, auf den 25ſten April a. fut. peremtorie vorgeladen; auch zugleich deſ- ſen etwa noch uͤbrige ad acta nicht bekannte Seiten- Verwandte und Erben, in ſelbigen Termin ſich zu melden, und ſich gehoͤrig zu legitimiren, ſub poena praecluſi & perpetui filentii, angewieſen werden. Ha- velberg, den 24ſten Julii, 1771. Bey der den 19ten Julii zu Berlin geſchehenen 127ſten Ziehung der Koͤniglich-Preußiſchen privile- girten Zahlen-Lotterie, ſind Nr. 31. 26. 15. 54. 62. aus dem Gluͤcksrade zum Vorſchein gekommen. Alle in meinem Comtoir gefallene anſehnliche Gewinne werden, wie bekannt, gleich und ohne den mindeſten Abzug ausbezahlt. 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Die 109te Ziehung geſchiehet, wegen eines einfal- lenden Feſttages, einen Tag fruͤher, wie gewoͤhnlich, und zwar Mittewochs, den 14ten Auguſt, die nach- herigen aber, in ſonſtiger ununterbrochener Ordnung, von 3 zu 3 Wochen. Mannheim, den 25ſten Julii, 1771. Von Seiten der General-Adminiſtration beſagter Lotterie. Nachdem nunmehro die Herzoglich-Braunſchweig- Luͤneburgiſche privilegirte Zahlen-Lotterie zu Stande gebracht, auch derſelben Fond von Ein Hunderttau- ſend Rthlr. bereits zu Braunſchweig deponiret, und der erſte Ziehungstag auf den 21ſten naͤchſtkommen- den Monat Auguſt anberahmet worden; ſo koͤnnen die Herren Liebhaber, welche hierinnen zu ſpielen Belieben tragen, ihre Einſaͤtze bey mir bewerkſtelli- gen. Und da ich hiernaͤchſt zur Annahme der Herren Collecteurs allhier authoriſiret worden; ſo werden auch diejenigen, welche eine Collecte zu dieſer Lotterie zu uͤbernehmen intendiren, bey mir in meinem auf dem Berge errichteten General-Comtoir ſich gefaͤlligſt melden. Hamburg, den 30ſten Julii, 1771. J. H. To der Horſt. Da nunmehro die Ziehung der zweyten Vertheilung der Wismariſchen Privat-Lotterie den 22ſten dieſes mit der aͤußerſten Genauigkeit und Accurateſſe auf hieſigem Rathhauſe vollzogen worden; ſo koͤnnen die- jenigen, denen die Gewinne zu Theil geworden, ſel- bige taͤglich, allwo ſie ihre Einſaͤtze gemacht, in Em- pfang nehmen. Die Appellirung der nicht gezogenen Looſe muß vor dem 1ſten September geſchehen, weil mit Ziehung der dritten Vertheilung praͤciſe auf den 9ten ejusd. verfahren werden wird. Wismar, den 30ſten Julii, 1771. Lotterie-Direction hieſelbſt. Pluſieurs tant habitans de cette Ville qu’ etrangers ayants ſonhaité deja depuis quelques années, d’obtenir quelques Stübgen d’un certain Vin de France renommé, par- faitement bien conſervé, et agé audela de 120 années, ce qui n’a pû jusques à preſent ſe faire ſans prejudice, ne- anmoins, comme le même Vin dont on s’eſt ſervi pour remplir, va finir vèrs la fin de cette année, le proprie- taire ſe trouve contraint, de vendre le dit Vin, conſi- ſtant en 2 Pieces ou 10 Bariques d’excellent Vin vieu de Bearne, et il a reſolû de faire tirer ce vin en Bouteilles, auſſitot qu’il ſe trouvera un nombre ſuffiſant d’Amateurs, pour pouvoir être partagé entre eux. A ce ſujet on a ouvert la ſouſcription chès les Cour- tiers à Vin, Timmermann et Saſs, auquels on pourra s’adreſ- ſer pour ſavoir le prix des dits deux pieces de Vin, et oû on en peut auſſi avoir les épreuves chachettées en quart Bouteilles à 14 ſols Courant pour eviter un uſage con- traire. Hambourg, le 2. Août, 1771.

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Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Britt-Marie Schuster, Manuel Wille, Arnika Lutz, Fabienne Wollny: Bereitstellung der Texttranskription. (2014-07-07T12:30:46Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.

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Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung Des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 123, Hamburg, 2. August 1771, S. [6]. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/hc_1230208_1771/6>, abgerufen am 02.10.2022.