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Leyser, Polycarp: Christliches Bedencken, was von dem Exorcismo bey der Tauff, und abschaffung desselben zu halten sey. Magdeburg, 1591.

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erkandt werde / das alle die / so in Sünden empfangen vnd gebohren sind / sein Kinder des Zorns / vnd vnter der Gewalt des Teuffels / aus welchem sie sich nicht selbs entledigen können / noch sonsten entlediget werden / wo nicht GOTT selbs / durch das Mittel des Worts / vnd der hochwirdigen Sacramenten (Welche eine Krafft GOTTES sind Selig zu machen / Roman, am 1.) handt anlege / vnd das beste thue. Vnd darnach / das die Krafft der Heiligen Tauff hochgehalten vnd gerhümet werde / als in welcher vnser Fleischliche / verderbte / Sündtliche Geburt / gleich wie in einer Geistlichen Sündflut / erseuffet / getödtet / dardurch wir aus der Gewalt des Teuffels erlöset / vnd dem HERRN CHRisto einuerleibet werden.

Wo nun der Exorcismus also vnd dieser gestalt betrachter wird / da kan niemandts sagen / das derselbe einigem Heuptstück vnserer Christlichen Lehre entgegen / oder zu wider sey / Sondern viel mehr befindet sichs / das er mit denselben zum aller besten vberein kömmet.

Denn Erstlich ist er wider kein Gebot GOttes. Wider das Erste Gebot ist er nicht / dieweil man keins frembden / sondern des einigen wahren / Lebendigen / Allmechtigen GOttes / GOTtes des Vaters / Sohns vnd Heiligen Geistes / vnd also der Heiligen Dreyfaltigkeit darinnen gedencket.

Wider das Ander ist er nicht / dieweil dieses waren GOttes Nahme / nicht vnnützlich / noch viel weniger Zeuberisch / Sondern zu der Ehre GOTTes / vnnd grossem Nutz der Seelen des Täufflings / in seiner Geistlichen Noht geführet wird / Welcher durch diese gantze Action der Heiligen Tauffe / die am Exorcismo anfenget / vnnd mit GOttes Wort / Gebet / vnnd Christlichem Bekentnis / biss zum Segen vollnführt wird / aus des Teuffels Reich ausgeführet / vnd zu einem Diener des HErrn CHristi

erkandt werde / das alle die / so in Sünden empfangen vnd gebohren sind / sein Kinder des Zorns / vnd vnter der Gewalt des Teuffels / aus welchem sie sich nicht selbs entledigen können / noch sonsten entlediget werden / wo nicht GOTT selbs / durch das Mittel des Worts / vnd der hochwirdigen Sacramenten (Welche eine Krafft GOTTES sind Selig zu machen / Roman, am 1.) handt anlege / vnd das beste thue. Vnd darnach / das die Krafft der Heiligen Tauff hochgehalten vnd gerhümet werde / als in welcher vnser Fleischliche / verderbte / Sündtliche Geburt / gleich wie in einer Geistlichen Sündflut / erseuffet / getödtet / dardurch wir aus der Gewalt des Teuffels erlöset / vnd dem HERRN CHRisto einuerleibet werden.

Wo nun der Exorcismus also vnd dieser gestalt betrachter wird / da kan niemandts sagen / das derselbe einigem Heuptstück vnserer Christlichen Lehre entgegen / oder zu wider sey / Sondern viel mehr befindet sichs / das er mit denselben zum aller besten vberein kömmet.

Denn Erstlich ist er wider kein Gebot GOttes. Wider das Erste Gebot ist er nicht / dieweil man keins frembden / sondern des einigen wahren / Lebendigen / Allmechtigen GOttes / GOTtes des Vaters / Sohns vnd Heiligen Geistes / vnd also der Heiligen Dreyfaltigkeit darinnen gedencket.

Wider das Ander ist er nicht / dieweil dieses waren GOttes Nahme / nicht vnnützlich / noch viel weniger Zeuberisch / Sondern zu der Ehre GOTTes / vnnd grossem Nutz der Seelen des Täufflings / in seiner Geistlichen Noht geführet wird / Welcher durch diese gantze Action der Heiligen Tauffe / die am Exorcismo anfenget / vnnd mit GOttes Wort / Gebet / vnnd Christlichem Bekentnis / biss zum Segen vollnführt wird / aus des Teuffels Reich ausgeführet / vnd zu einem Diener des HErrn CHristi

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[0007] erkandt werde / das alle die / so in Sünden empfangen vnd gebohren sind / sein Kinder des Zorns / vnd vnter der Gewalt des Teuffels / aus welchem sie sich nicht selbs entledigen können / noch sonsten entlediget werden / wo nicht GOTT selbs / durch das Mittel des Worts / vnd der hochwirdigen Sacramenten (Welche eine Krafft GOTTES sind Selig zu machen / Roman, am 1.) handt anlege / vnd das beste thue. Vnd darnach / das die Krafft der Heiligen Tauff hochgehalten vnd gerhümet werde / als in welcher vnser Fleischliche / verderbte / Sündtliche Geburt / gleich wie in einer Geistlichen Sündflut / erseuffet / getödtet / dardurch wir aus der Gewalt des Teuffels erlöset / vnd dem HERRN CHRisto einuerleibet werden. Wo nun der Exorcismus also vnd dieser gestalt betrachter wird / da kan niemandts sagen / das derselbe einigem Heuptstück vnserer Christlichen Lehre entgegen / oder zu wider sey / Sondern viel mehr befindet sichs / das er mit denselben zum aller besten vberein kömmet. Denn Erstlich ist er wider kein Gebot GOttes. Wider das Erste Gebot ist er nicht / dieweil man keins frembden / sondern des einigen wahren / Lebendigen / Allmechtigen GOttes / GOTtes des Vaters / Sohns vnd Heiligen Geistes / vnd also der Heiligen Dreyfaltigkeit darinnen gedencket. Wider das Ander ist er nicht / dieweil dieses waren GOttes Nahme / nicht vnnützlich / noch viel weniger Zeuberisch / Sondern zu der Ehre GOTTes / vnnd grossem Nutz der Seelen des Täufflings / in seiner Geistlichen Noht geführet wird / Welcher durch diese gantze Action der Heiligen Tauffe / die am Exorcismo anfenget / vnnd mit GOttes Wort / Gebet / vnnd Christlichem Bekentnis / biss zum Segen vollnführt wird / aus des Teuffels Reich ausgeführet / vnd zu einem Diener des HErrn CHristi

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Zitationshilfe: Leyser, Polycarp: Christliches Bedencken, was von dem Exorcismo bey der Tauff, und abschaffung desselben zu halten sey. Magdeburg, 1591, S. . In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/leyser_bedencken_1591/7>, abgerufen am 03.05.2024.