Sattler, Basilius: Medulla Davidica das ist Gründliche und summarische Außlegung uber die Psalmen des Königlichen Propheten Davids. Wolfenbüttel, 1625.Gürte dein Schwert an deine Seiten / du Held / vnd schmücke dich schön. Es müsse dir gelingen in deinem Schmuck / Zeuch einher der Warheit zu gut / vnd die Elenden bey Recht zu behalten / So wird deine rechte Hand Wunder beweisen. Scharff sind deine Pfeile / daß die Völcker für dir niderfallen / Mitten vnter den Feinden des Königes. Gott dein Stuel bleibt jmmer vnd ewig / das Scepter deines Reichs ist ein gerade Scepter. Du liebest Gerechtigkeit / vnd hassest Gottlos wesen / Darumb hat dich Gott / dein Gott / gesalbet mit Frewdenöle / mehr denn deine Gesellen. Deine Kleider sind eitel Myrrhen / Aloes vnd Kezia / Wenn du aus den Elffenbeinen Pallasten daher trittest / in deiner schönen Pracht. In deinem Schmuck gehen der Könige Töchter / Die Braut stehet zu deiner Rechten in eitel köstlichem Golde. Höre Tochter / schawe darauff / vnd neige dei- Gürte dein Schwert an deine Seiten / du Held / vnd schmücke dich schön. Es müsse dir gelingen in deinem Schmuck / Zeuch einher der Warheit zu gut / vnd die Elenden bey Recht zu behalten / So wird deine rechte Hand Wunder beweisen. Scharff sind deine Pfeile / daß die Völcker für dir niderfallen / Mitten vnter den Feinden des Königes. Gott dein Stuel bleibt jmmer vnd ewig / das Scepter deines Reichs ist ein gerade Scepter. Du liebest Gerechtigkeit / vnd hassest Gottlos wesen / Darumb hat dich Gott / dein Gott / gesalbet mit Frewdenöle / mehr denn deine Gesellen. Deine Kleider sind eitel Myrrhen / Aloes vnd Kezia / Wenn du aus den Elffenbeinen Pallasten daher trittest / in deiner schönen Pracht. In deinem Schmuck gehen der Könige Töchter / Die Braut stehet zu deiner Rechten in eitel köstlichem Golde. Höre Tochter / schawe darauff / vnd neige dei- <TEI> <text> <body> <div> <pb facs="#f0207" n="179"/> <p>Gürte dein Schwert an deine Seiten / du Held / vnd schmücke dich schön.</p> <p>Es müsse dir gelingen in deinem Schmuck / Zeuch einher der Warheit zu gut / vnd die Elenden bey Recht zu behalten / So wird deine rechte Hand Wunder beweisen.</p> <p>Scharff sind deine Pfeile / daß die Völcker für dir niderfallen / Mitten vnter den Feinden des Königes.</p> <p>Gott dein Stuel bleibt jmmer vnd ewig / das Scepter deines Reichs ist ein gerade Scepter.</p> <p>Du liebest Gerechtigkeit / vnd hassest Gottlos wesen / Darumb hat dich Gott / dein Gott / gesalbet mit Frewdenöle / mehr denn deine Gesellen.</p> <p>Deine Kleider sind eitel Myrrhen / Aloes vnd Kezia / Wenn du aus den Elffenbeinen Pallasten daher trittest / in deiner schönen Pracht.</p> <p>In deinem Schmuck gehen der Könige Töchter / Die Braut stehet zu deiner Rechten in eitel köstlichem Golde.</p> <p>Höre Tochter / schawe darauff / vnd neige dei- </p> </div> </body> </text> </TEI> [179/0207]
Gürte dein Schwert an deine Seiten / du Held / vnd schmücke dich schön.
Es müsse dir gelingen in deinem Schmuck / Zeuch einher der Warheit zu gut / vnd die Elenden bey Recht zu behalten / So wird deine rechte Hand Wunder beweisen.
Scharff sind deine Pfeile / daß die Völcker für dir niderfallen / Mitten vnter den Feinden des Königes.
Gott dein Stuel bleibt jmmer vnd ewig / das Scepter deines Reichs ist ein gerade Scepter.
Du liebest Gerechtigkeit / vnd hassest Gottlos wesen / Darumb hat dich Gott / dein Gott / gesalbet mit Frewdenöle / mehr denn deine Gesellen.
Deine Kleider sind eitel Myrrhen / Aloes vnd Kezia / Wenn du aus den Elffenbeinen Pallasten daher trittest / in deiner schönen Pracht.
In deinem Schmuck gehen der Könige Töchter / Die Braut stehet zu deiner Rechten in eitel köstlichem Golde.
Höre Tochter / schawe darauff / vnd neige dei-
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