Wanderley, Germano: Handbuch der Bauconstruktionslehre. 2. Aufl. Bd. 1. Die Constructionen in Holz. Halle (Saale), 1877.Drittes Kapitel. ein Stiel vorhanden sein muß (siehe s und b); ferner bestimmt mannach der Anzahl der Fenster und Thüren die Thür- und Eckstiele. Wenn zwei Wände im Winkel zusammenstoßen, bleibt der in der [Abbildung]
Fig. 179. Um bei der architectonischen Behandlung der Riegelwerkfacaden Drittes Kapitel. ein Stiel vorhanden ſein muß (ſiehe s und b); ferner beſtimmt mannach der Anzahl der Fenſter und Thüren die Thür- und Eckſtiele. Wenn zwei Wände im Winkel zuſammenſtoßen, bleibt der in der [Abbildung]
Fig. 179. Um bei der architectoniſchen Behandlung der Riegelwerkfaçaden <TEI> <text> <body> <div n="1"> <div n="2"> <div n="3"> <div n="4"> <p><pb facs="#f0126" n="114"/><fw place="top" type="header">Drittes Kapitel.</fw><lb/> ein Stiel vorhanden ſein muß (ſiehe <hi rendition="#aq">s</hi> und <hi rendition="#aq">b</hi>); ferner beſtimmt man<lb/> nach der Anzahl der Fenſter und Thüren die Thür- und Eckſtiele.</p><lb/> <p>Wenn zwei Wände im Winkel zuſammenſtoßen, bleibt der in der<lb/> Kreuzung befindliche Ständer <hi rendition="#aq">s</hi> verſteckt, weshalb man häufig noch<lb/> den Stiel <hi rendition="#aq">t</hi> neben <hi rendition="#aq">s</hi> ſtellt und beide miteinander verbolzt. Auch<lb/> unter jedem ſtarkbelaſteten Träger darf in der Riegelwand ein Stiel <hi rendition="#aq">r</hi><lb/> nie fehlen.</p><lb/> <figure> <head>Fig. 179.</head> </figure><lb/> <p>Um bei der architectoniſchen Behandlung der Riegelwerkfa<hi rendition="#aq">ç</hi>aden<lb/> von der Stellung der Stiele nicht gar zu ſehr abhängig zu ſein,<lb/> pflegt man die Bundſtiele ganz fortzulaſſen und ſie durch andere,<lb/></p> </div> </div> </div> </div> </body> </text> </TEI> [114/0126]
Drittes Kapitel.
ein Stiel vorhanden ſein muß (ſiehe s und b); ferner beſtimmt man
nach der Anzahl der Fenſter und Thüren die Thür- und Eckſtiele.
Wenn zwei Wände im Winkel zuſammenſtoßen, bleibt der in der
Kreuzung befindliche Ständer s verſteckt, weshalb man häufig noch
den Stiel t neben s ſtellt und beide miteinander verbolzt. Auch
unter jedem ſtarkbelaſteten Träger darf in der Riegelwand ein Stiel r
nie fehlen.
[Abbildung Fig. 179.]
Um bei der architectoniſchen Behandlung der Riegelwerkfaçaden
von der Stellung der Stiele nicht gar zu ſehr abhängig zu ſein,
pflegt man die Bundſtiele ganz fortzulaſſen und ſie durch andere,
Suche im WerkInformationen zum Werk
Download dieses Werks
XML (TEI P5) ·
HTML ·
Text Metadaten zum WerkTEI-Header · CMDI · Dublin Core Ansichten dieser Seite
Voyant Tools ?Language Resource Switchboard?FeedbackSie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden. Kommentar zur DTA-AusgabeWanderleys "Handbuch" erschien bereits 1872 in zw… [mehr] Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.
|
Insbesondere im Hinblick auf die §§ 86a StGB und 130 StGB wird festgestellt, dass die auf diesen Seiten abgebildeten Inhalte weder in irgendeiner Form propagandistischen Zwecken dienen, oder Werbung für verbotene Organisationen oder Vereinigungen darstellen, oder nationalsozialistische Verbrechen leugnen oder verharmlosen, noch zum Zwecke der Herabwürdigung der Menschenwürde gezeigt werden. Die auf diesen Seiten abgebildeten Inhalte (in Wort und Bild) dienen im Sinne des § 86 StGB Abs. 3 ausschließlich historischen, sozial- oder kulturwissenschaftlichen Forschungszwecken. Ihre Veröffentlichung erfolgt in der Absicht, Wissen zur Anregung der intellektuellen Selbstständigkeit und Verantwortungsbereitschaft des Staatsbürgers zu vermitteln und damit der Förderung seiner Mündigkeit zu dienen.
2007–2024 Deutsches Textarchiv, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften.
Kontakt: redaktion(at)deutschestextarchiv.de. |