Chladni, Ernst Florens Friedrich: Entdeckungen über die Theorie des Klanges. Leipzig, 1787.Von
Die äusersten von mir bemerkten Figuren sind Die Tonverhältnisse dieser Schwingungsarten getraue ich mir, aller fig. 87.
Von
Die aͤuſerſten von mir bemerkten Figuren ſind Die Tonverhaͤltniſſe dieſer Schwingungsarten getraue ich mir, aller fig. 87.
<TEI> <text> <body> <div n="1"> <pb facs="#f0070" n="62"/> <p>Von <formula notation="TeX">\frac {6}{4}</formula> habe manche Abaͤnderungen erhalten, die aber immer nicht be-<lb/> ſtimmt genug waren, um ſie abzuzeichnen.</p><lb/> <p><formula notation="TeX">\frac {7}{3}</formula> iſt oͤfters, ſowohl mit zweymal einwaͤrtsgebogenen aͤuſern Linien,<lb/> (<hi rendition="#aq">fig.</hi> 143.) als auch mit zweymal auswaͤrtsgebogenen aͤuſern Linien (<hi rendition="#aq">fig.</hi><lb/> 145.) erſcheinen. Zur Erlaͤuterung meiner obigen Bemerkung, daß die<lb/> zweyte Linie, welche mehrentheils gerade zu ſeyn pflegt, ſich bisweilen eben<lb/> ſo kruͤmmt, wie die aͤuſere, habe ich <formula notation="TeX">\frac {7}{3}</formula> in der 144ſten Figur ſo vorgeſtellt,<lb/> wie es ſich in dieſem Falle, anſtatt <hi rendition="#aq">fig.</hi> 143. zeigt; das naͤmliche findet<lb/> auch bey <formula notation="TeX">\frac {6}{2}</formula>, <formula notation="TeX">\frac {7}{2}</formula> u. ſ. w. Statt.</p><lb/> <p><formula notation="TeX">\frac {8}{0}</formula> und <formula notation="TeX">\frac {9}{0}</formula> habe noch niemals geſehen.</p><lb/> <p>Die aͤuſerſten von mir bemerkten Figuren ſind <formula notation="TeX">\frac {8}{1}</formula>, <formula notation="TeX">\frac {8}{2}</formula>, (<hi rendition="#aq">fig.</hi> 146.) <formula notation="TeX">\frac {8}{3}</formula>,<lb/><formula notation="TeX">\frac {9}{1}</formula> und <formula notation="TeX">\frac {9}{2}</formula>; wenn man ſich noch groͤßerer Scheiben bedient, wird man dieſe<lb/> Verſuche viel weiter treiben koͤnnen.</p><lb/> <p>Die Tonverhaͤltniſſe dieſer Schwingungsarten getraue ich mir, aller<lb/> angewendeten Muͤhe ungeachtet, nicht mit aͤuſerſter Genanigkeit, ſondern<lb/> nur etwas unbeſtimmt anzugeben, aus eben den Gruͤnden, die ich ſchon<lb/> oben bey Anzeigung der Tonverhaͤltniſſe runder Scheiben angefuͤhrt habe;<lb/> doch glaube ich nicht, daß die bey genauerer Beobachtung oder Berechnung<lb/> etwa zu findenden Abweichungen mehr als einen halben Ton betragen wer-<lb/> den. Damit man die von mir beobachteten Verhaͤltniſſe beſſer mit einander<lb/> vergleichen koͤnne, habe ich fuͤr das beſte gehalten, ſie in folgender tabellari-<lb/> ſchen Ordnung vorzutragen, bey welcher die perpendiculare Reihe der Zah-<lb/> len, die nach einer Richtung, und die horizontale Reihe die nach der andern<lb/> Richtung gehenden linien anzeigt:</p><lb/> <fw place="bottom" type="catch"><hi rendition="#aq">fig.</hi> 87.</fw><lb/> </div> </body> </text> </TEI> [62/0070]
Von [FORMEL] habe manche Abaͤnderungen erhalten, die aber immer nicht be-
ſtimmt genug waren, um ſie abzuzeichnen.
[FORMEL] iſt oͤfters, ſowohl mit zweymal einwaͤrtsgebogenen aͤuſern Linien,
(fig. 143.) als auch mit zweymal auswaͤrtsgebogenen aͤuſern Linien (fig.
145.) erſcheinen. Zur Erlaͤuterung meiner obigen Bemerkung, daß die
zweyte Linie, welche mehrentheils gerade zu ſeyn pflegt, ſich bisweilen eben
ſo kruͤmmt, wie die aͤuſere, habe ich [FORMEL] in der 144ſten Figur ſo vorgeſtellt,
wie es ſich in dieſem Falle, anſtatt fig. 143. zeigt; das naͤmliche findet
auch bey [FORMEL], [FORMEL] u. ſ. w. Statt.
[FORMEL] und [FORMEL] habe noch niemals geſehen.
Die aͤuſerſten von mir bemerkten Figuren ſind [FORMEL], [FORMEL], (fig. 146.) [FORMEL],
[FORMEL] und [FORMEL]; wenn man ſich noch groͤßerer Scheiben bedient, wird man dieſe
Verſuche viel weiter treiben koͤnnen.
Die Tonverhaͤltniſſe dieſer Schwingungsarten getraue ich mir, aller
angewendeten Muͤhe ungeachtet, nicht mit aͤuſerſter Genanigkeit, ſondern
nur etwas unbeſtimmt anzugeben, aus eben den Gruͤnden, die ich ſchon
oben bey Anzeigung der Tonverhaͤltniſſe runder Scheiben angefuͤhrt habe;
doch glaube ich nicht, daß die bey genauerer Beobachtung oder Berechnung
etwa zu findenden Abweichungen mehr als einen halben Ton betragen wer-
den. Damit man die von mir beobachteten Verhaͤltniſſe beſſer mit einander
vergleichen koͤnne, habe ich fuͤr das beſte gehalten, ſie in folgender tabellari-
ſchen Ordnung vorzutragen, bey welcher die perpendiculare Reihe der Zah-
len, die nach einer Richtung, und die horizontale Reihe die nach der andern
Richtung gehenden linien anzeigt:
fig. 87.
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Zitationshilfe: | Chladni, Ernst Florens Friedrich: Entdeckungen über die Theorie des Klanges. Leipzig, 1787, S. 62. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/chladni_klang_1787/70>, abgerufen am 17.02.2025. |