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Neue Rheinische Zeitung. Nr. 251. Köln, 21. März 1849.

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Neue Rheinische Zeitung
Organ der Demokratie.
No 251. Köln, Mittwoch, den 21. März. 1849.

Vierteljähriger Abonnementspreis in Köln 1 Thlr. 7 1/2 Sgr., bei allen preußischen Postanstalten 1 Thlr. 17 Sgr. -- Im Auslande wende man sich: in Belgien an die betreffenden Postanstalten; in London an W. Thomas, 21 Catherine-Street, Strand; in Paris an W. Thomas, 38 Rue Vivienne, und an A. Havas, 3 Rue Jean Jacques Rousseau.

Insertionen werden mit 18 Pf. die Petitzeile oder deren Raum berechnet.

Auskunft, Annahme und Abgabe chiffrirter Briefe gratis.

Nur frankirte Briefe werden angenommen.

Expedition Unter Hutmacher Nro. 17.

Bestellungen auf die Neue Rheinische Zeitung für das II. Quartal (April-Juni) bitten wir möglichst frühzeitig zu machen.

Unsere auswärtigen geehrten Abonnenten machen wir darauf aufmerksam, daß die Abonnements jedesmal am Schlusse des Quartals bei den Postämtern erneuert werden müssen.

Einige hundert Exemplare der gestrigen Zeitung sind irriger Weise mit Nro. 249 statt 250 nummerirt.

Die Expedition.

Uebersicht.

Deutschland. Köln. (Bankett auf dem Gürzenich). Düsseldorf. (Der demokratische Verein. -- Das Militär am 18. März). Irlich (Märzfeier). Jülich. (Hr. Mylius zum Landrath octroyirt). Berlin. (Der 18. März). Von der mecklenburgischen Gränze. (Einrücken der Preußen). Bernburg. (Metzelei und Belagerungszustand). Liegnitz ("Mein tapferes Kriegsheer." -- Landrechtliche. Verurtheilung). Wien. (Stimmung der Wiener. -- Standrechtliche Märzerinnerungen). Prag. (Verwahrung mehrerer Deputirten). Dresden. (Kammersitzung).

Ungarn. (Vom Kriegsschauplatze).

Italien. Rom. (Exekutiv-Comite. -- Konspirationen in den Provinzen. -- Mazzini. -- Giuccioli nach Venedig). Palermo. (Kriegssteuer). Turin. (Karl Albert an die Gränze. -- Aufkündigung des Waffenstillstandes der Kammer mitgetheilt).

Schweiz. Bern (Verwahrung der tessinischen Gränze. -- Alle Verbindungen zwischen der Lombardei und Tessin abgebrochen).

Franz. Republik. Paris (Garnier-Pages. -- Die Rue Poitiers. -- Vermischtes.) Bourges. (Prozeß der Maigefangenen.)

Die demokratischen Vereine der Rheinprovinz werden ersucht, ihre Adressen der "Neuen Rheinischen Zeitung" oder der "Neuen Kölnischen Zeitung" baldigst zugehen zu lassen.

Deutschland.
* Köln, 20. März.

Gestern Abend fand auf dem Gürzenich ein Bankett zur Erinnerung an die Berliner Barrikadenkämpfe des vorigen Jahres statt. Wenn schon das Bourgeoiskonzert vom 18., "zur Feier der Verheißung" einer Konstitution etc. etc. den größten Saal unsrer Stadt anständig gefüllt hatte, so war gestern der Raum nicht zur Hälfte hinreichend, das herzuströmende Publikum zu fassen. Während oben 5-6000 Menschen Kopf an Kopf gedrängt standen, warteten mehrere Tausend vergebens auf die Möglichkeit hereinzukommen. Der Saal hatte sich so rasch gefüllt, daß selbst mehrere Redner erst nach 9 Uhr ein Mittel fanden, sich durchzudrängen.

Karl Schapper präsidirte und eröffnete die Versammlung mit einem Toast auf das souveräne Volk, die einzige Quelle aller gesetzlichen Macht. Es wurden ferner folgende Toaste ausgebracht: H. Becker: den Todten des 18. und 19. März; Bürger Wachter: auf die Besserung des deutschen Michel; Bürger Weyll: der ganzen Revolution, nicht der halben; Bürger Rittinghausen: ein Pereat dem deutschen Kaiser; C. Cramer den demokratischen Frauen, die unserm Bankett beiwohnen; W. Wolff, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: den italienischen Republiken; E. Dronke, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: der proletarischen Revolution; P. Nothjung: dem Sieg der Magyaren und Kossuths; H. Bürgers, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: dem Sturz Oestreichs; F. Wolff, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: den Angeklagten von Bourges; F. Engels, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: den Juniinsurgenten von Paris; K. Schapper: den englischen Chartisten und ihren revolutionärsten Chefs Ernest Jones und G. J. Harney; Karl Kramer: den Polen; Chr. Esser, Redakteur der Arbeiter-Zeitung: der rothen Republik.

Das Bankett, das in der größten Ruhe und Ordnung verlief, wurde gegen elf Uhr mit einem allgemeinen Hoch auf die rothe Republik geschlossen. Gegenüber dem am 18. auf dem Gürzenich abgehaltenen Heulerkonzert freut es uns, daß noch nie ein Fest in Köln ein so zahlreiches und zugleich so taktvolles Publikum vereinigte, wie das unter den Auspicien der rothen Fahne abgehaltene Bankett von gestern Abend.

109 Düsseldorf, 19. März.

Mein neulicher Bericht über die hiesige offizielle demokratische Partei hat dieselbe zu den verschiedenartigsten Recriminationen in der Düsseldorfer Zeitg. und andern obscuren Blättern veranlaßt. Wahrlich, wenn sie meine Behauptungen widerlegen wollte, sie müßte vorsichtiger zu Werke gehn. Ich kann mich mit Aufweisung von Thatsachen begnügen. Den nachfolgenden Brief hat sich der "democratische" Verein nicht entblödet, an den Vorstand des Volksklubs zu richten.

An den geehrten Vorstand des Volksklubs hier.

Der demokratische Verein hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, behufs der Feier des 18. und 19. März mit den übrigen (dem Bürgerverein also!) hier bestehenden politischen Vereinen in Verbindung zu treten und in Gemeinschaft mit diesen den Gemeinderath (!) und die städtische Verwaltung (!!) zur öffentlichen allgemeinen Begehung derselben in angemessener Weise aufzufordern.

Der demokratische Verein wurde dabei von dem Gedanken geleitet, daß durch die Ereignisse der Märztage v. J. das ganze Volk eine Stellung im Staate gewonnen hat, welche zum wahren Wohl desselben schon längst als unabweisbar nothwendig erkannt und erstrebt worden war. Wenn auch in jüngster Zeit gar manches (also doch "gar Manches?") eingetreten ist, was den vollen Genuß jener neuerrungenen Geltung des Volksrechtes, sei es hinsichtlich der Freiheit des Einzelnen, sei es hinsichtlich der Theilnahme des Volks an Gesetzgebung und Verwaltung eine Allgemeine, sei es hinsichtlich der Herbeiführung einer größern materiellen und socialen Wohlfahrt, vielfältig zu schmälern und zu verkümmern versucht (ein unschuldiger Versuch), so kann doch hierin kein Grund liegen, sich nicht dessen, was wir bis zur Stunde erlangt und gesichert haben (was denn?), gemeinschaftlich (!!!) zu freuen und in gemeinsamer Betrachtung der Lage des Vaterlandes den Entschluß bei uns allen zu stählen, als gute Bürger einer Stadt zur Erhaltung der Freiheit auch in der Zukunft ohne Rücksicht der Partei (!!!! mit dem Bürgerverein, dem reactionären Gemeinderath und der Polizei!) treu zusammenzuhalten. Der demokratische Verein ist der Meinung, daß auf dieser Grundlage die beiden andern politischen Vereine hierselbst sich ihm anzuschließen vermögen, ohne ihren bekanntgewordenen Grundsätzen ungetreu zu werden (!!!!!). Er stellt daher an den Vorstand des Volksklubs das Ersuchen, eine Kommission aus seiner Mitte zu wählen, damit diese mit der diesseits gewählten Festkommission in Gemeinschaft das weitere veranlasse und in Rücksicht auf die kurze Zeit heute Abend acht einhalb Uhr sich bei Hilger auf dem obern Stock in einem abgesonderten Zimmer zu einer kurzen Berathung zu versammeln

Düsseldorf, den 15. März 1849.

Aus Auftrag der Kommission des demokratischen Vereins:

Euler, Vorsitzender.

[unleserliches Material]

v. Sybel, Schriftführer.

Sie können denken, daß der Vorstand des Volksklubs die Zumuthung mit Entrüstung zurückwies, mit dem Repräsentanten der Reaction, dem Bürgerverein, dem Stadtrath (man erinnere sich an dessen jämmerliches, serviles Auftreten während des Belagerungszustandes) und der Polizei, also mit der ganzen Schaar der ärgsten Feinde der Volkspartei, den Jahrestag der Märzrevolution zu feiern, und dagegen Verwahrung einlegte, daß man dies Fest, wenn es zu Stande käme, ein "democratisches" nenne. -- Die Herren gaben zur Entschuldigung dieses zum mindesten seltsamen Auftretens an: wenn alle Parteien das Fest gemeinsam gefeiert hätten, so wäre der Ruhm Düsseldorfs, die Vertreterin der Demokratie zu sein, aufs Neue gewahrt gewesen; und dann hätte man ja auch beim Feste "Propaganda" machen, und dem Bürgerverein eins oder das andre seiner Mitglieder wegfischen können. Also es war eines Theils darauf abgesehen, dem Publikum weiß zu machen, daß die Düsseldorfer Polizei demokratisch gesinnt sei; anderntheils bildete man sich ein, der Bürgerverein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, die Errungenschaften der Revolution zu vernichten, werde wirklich allen Ernstes auf die collossale Zumuthung des "demokratischen" Vereins eingehen, um sich vor der ganzen Rheinprovinz lächerlich zu machen. Diese Erklärung gab Herr Bloem, Exdeputirter der Linken. Ich überlasse Ihren Lesern die Beurtheilung dieses Auftretens. Der Bürgerverein würdigte den "demokratischen" natürlich nicht einmal einer Antwort. -- Um alledem die Krone aufzusetzen, fand gestern ein "demokratisches" Bankett auf eigne Hand Statt. Der Eintrittspreis war 10 Sgr.! Wahrscheinlich damit die Arbeiter sich daran betheiligten! Um 11 Uhr, der gewöhnlichen Polizeistunde, wollte man die Theilnehmer des Banketts auseinandertreiben. Es wurde aber dem Polizei-Commissär erklärt, er habe kein Recht, die Gesellschaft zu stören, weil Hr. v. Faldern die Erklärung gegeben habe: die "demokratische" Gesellschaft bedürfe keiner Beaufsichtigung mehr!!! Der Commissair vermochte natürlich so inhaltschweren Gründen nicht zu widerstehen. Für das Publikum aber ist der eine Satz die beste Kritik unsrer offiziellen "demokratischen" Partei. -- Cantador ist auf diesem Bankett erschienen. Wir sind begierig, ob er auf dem am Dienstag stattfindenden Arbeiterbankett erscheinen wird. Dies wird über seine künftige Stellung in der demokratischen Partei entscheiden.

Düsseldorf ist so gut wie in Belagerungszustand. Des Abends finden offiziell organisirte Hetzjagden von Seiten des Militairs Statt, so daß mißliebige Personen kaum ihres Lebens sicher sind, während die "demokratische Gesellschaft keiner Beaufsichtigung mehr bedarf." Morgen Genaueres über diesen unerklärten aber leicht erklärlichen Belagerungszustand.

Düsseldorf, 19. März.

Der verhängnißvolle "18. März" ist vorüber. Wir haben ihn verlebt wie jeden andern Tag, nur mit dem Unterschiede, daß wir einige Rippen- und Kolbenstöße "zur Verherrlichung des Festes" erhielten. Wir sind sonst ganz gemüthlicher Natur, freuen uns des Lebens, und brummen nicht einmal, wenn man von "Märzerrungenschaften" spricht; aber was gestern Abend von Seiten der Polizei und Soldaten "zur Verherrlichung des Festes" geschehen, hat doch unserer harmlosen gemüthlichen Natur so zugesetzt, daß wir uns selber nicht mehr kennen. Von den Rippen-, Kolben- und Säbelstößen, die wir in höchsteigener Person erhielten, wollen wir gar nicht sprechen, aber sagen wir, daß wir gesehen, wie zwei Personen von der Polizei zu Boden gerissen, von Soldaten, welche im Nu bei der Hand waren, mit Kolbenstößen traktirt und dann nach dem Rathhause geschleppt wurden.

Reveille.
Melodie der Marseillaise.
Frisch auf zur Weise von Marseille
Frisch auf ein Lied mit hellem Ton!
Singt es hinaus als die Reveille
Der neuen Revolution!
Der neuen Revolution!
Der neuen, die mit Schwert und Lanze
Die letzte Fessel bald zerbricht --
Der alten, halben singt es nicht!
Uns gilt die neue nur, die ganze!
Die neue Rebellion!
Die ganze Rebellion!
Marsch, Marsch!
Marsch, Marsch!
Marsch -- wär's zum Tod!
Und uns're Fahn' ist roth! (bis.)

Der Sommer reift des Frühlings Saaten,
Drum folgt der Juni auf den März.
O Juni, komm und bring' uns Thaten!
Nach frischen Thaten lechzt das Herz!
Nach frischen Thaten lechzt das Herz!
Laß deine Wolken schwarz sich ballen,
Bring' uns Gewitter Schlag auf Schlag!
Laß in die ungesühnte Schmach
Der Rache Donnerkeile fallen!
Die neue Rebellion!
Die ganze Rebellion!
Marsch, Marsch!
Marsch, Marsch!
Marsch -- wär's zum Tod!
Und unsre Fahn' ist roth! (bis.)

An uns're Brust, an uns're Lippen,
Der Menschheit Farbe, heil'ges Roth!
Wild schlägt das Herz uns an die Rippen --
Fort in den Kampf! Sieg oder Tod!
Fort in den Kampf! Sieg oder Tod!
Hurrah, sie sucht des Feindes Degen,
Hurrah, die ew'ge Fahne wallt!
Selbst aus der Wunden breitem Spalt
Springt sie verachtend ihm entgegen!
Die neue Rebellion!
Die ganze Rebellion!
Marsch, Marsch;
Marsch, Marsch!
Marsch -- wär's zum Tod!
Und uns're Fahn' ist roth! (bis.)


Die Langeweile, der Spleen und die Seekrankheit.

(Fortsetzung von Nro. 238, 241, 243 und 250.)

Die Göttin der Langenweile wunderte sich keineswegs über die Geschichte der jungen Miß Thomson. "Mit den Heirathen ist es ein eigenes Ding in England" -- fuhr sie fort -- "die Heirathen stehen in England in genauem Zusammenhange mit den Waizenpreisen. Wahrscheinlich ist dies in andern Ländern nicht weniger der Fall, aber ich möchte fest behaupten, daß sich namentlich in England die gegenseitige Annäherung junger Personen, ja, mit einem Worte, daß sich die Liebe beider Geschlechter genau nach den Notirungen der Kornhändler von Marklane richtet. So wurden z. B. im Jahre 1832 bei einem Waizenpreise von 52 Shilling pr. Quarter 242,469 Ehen geschlossen, eine Anzahl, die sich im Jahre 1835 bei einem Waizenpreise von 34 Shilling bis auf 275,508 Ehen vergrößerte.

Haben Sie nur die Güte, die höchst interessanten statistischen Tabellen über die Population der Vereinigten Königreiche, in Porter's Progress of the Nation nachzuschlagen, und Sie werden nicht nur finden, daß diese Angaben durchaus richtig sind, sondern daß sich dieselben Schwankungen auch in allen übrigen Jahren seit dem Beginn dieses Jahrhunderts wiederholten.

Ja, der Gott Amor hängt von den Fruchthändlern der Londoner City ab; die Fruchthändler der City richten sich nach dem Wind und dem Wetter und die Liebe ist eine rein ökonomische Frage.

Wenn Ihnen die allerliebste Miß Thomson einen Heirathsantrag machte, so glauben Sie daher ja nicht, daß diese Artigkeit Ihren geistigen und körperlichen Vorzügen gegolten hätte -- nein, Fräulein Thomson hatte vielleicht gerade in irgend einer Zeitung gelesen, daß wegen des schlechten Wetters und in Folge einer be-

*) Für die Revolutionsfeier auf dem Gürzenich gedichtet. Es wurde von der Versammlung mit donnerndem Beifall begrüßt und einem dreifachen Hoch auf den Dichter, und auf allgemeines Verlangen am Schluß der Sitzung nochmals gesungen. Anmerk. d. Red.
Neue Rheinische Zeitung
Organ der Demokratie.
No 251. Köln, Mittwoch, den 21. März. 1849.

Vierteljähriger Abonnementspreis in Köln 1 Thlr. 7 1/2 Sgr., bei allen preußischen Postanstalten 1 Thlr. 17 Sgr. — Im Auslande wende man sich: in Belgien an die betreffenden Postanstalten; in London an W. Thomas, 21 Catherine-Street, Strand; in Paris an W. Thomas, 38 Rue Vivienne, und an A. Havas, 3 Rue Jean Jacques Rousseau.

Insertionen werden mit 18 Pf. die Petitzeile oder deren Raum berechnet.

Auskunft, Annahme und Abgabe chiffrirter Briefe gratis.

Nur frankirte Briefe werden angenommen.

Expedition Unter Hutmacher Nro. 17.

Bestellungen auf die Neue Rheinische Zeitung für das II. Quartal (April-Juni) bitten wir möglichst frühzeitig zu machen.

Unsere auswärtigen geehrten Abonnenten machen wir darauf aufmerksam, daß die Abonnements jedesmal am Schlusse des Quartals bei den Postämtern erneuert werden müssen.

Einige hundert Exemplare der gestrigen Zeitung sind irriger Weise mit Nro. 249 statt 250 nummerirt.

Die Expedition.

Uebersicht.

Deutschland. Köln. (Bankett auf dem Gürzenich). Düsseldorf. (Der demokratische Verein. — Das Militär am 18. März). Irlich (Märzfeier). Jülich. (Hr. Mylius zum Landrath octroyirt). Berlin. (Der 18. März). Von der mecklenburgischen Gränze. (Einrücken der Preußen). Bernburg. (Metzelei und Belagerungszustand). Liegnitz („Mein tapferes Kriegsheer.“ — Landrechtliche. Verurtheilung). Wien. (Stimmung der Wiener. — Standrechtliche Märzerinnerungen). Prag. (Verwahrung mehrerer Deputirten). Dresden. (Kammersitzung).

Ungarn. (Vom Kriegsschauplatze).

Italien. Rom. (Exekutiv-Comite. — Konspirationen in den Provinzen. — Mazzini. — Giuccioli nach Venedig). Palermo. (Kriegssteuer). Turin. (Karl Albert an die Gränze. — Aufkündigung des Waffenstillstandes der Kammer mitgetheilt).

Schweiz. Bern (Verwahrung der tessinischen Gränze. — Alle Verbindungen zwischen der Lombardei und Tessin abgebrochen).

Franz. Republik. Paris (Garnier-Pagès. — Die Rue Poitiers. — Vermischtes.) Bourges. (Prozeß der Maigefangenen.)

Die demokratischen Vereine der Rheinprovinz werden ersucht, ihre Adressen der „Neuen Rheinischen Zeitung“ oder der „Neuen Kölnischen Zeitung“ baldigst zugehen zu lassen.

Deutschland.
* Köln, 20. März.

Gestern Abend fand auf dem Gürzenich ein Bankett zur Erinnerung an die Berliner Barrikadenkämpfe des vorigen Jahres statt. Wenn schon das Bourgeoiskonzert vom 18., „zur Feier der Verheißung“ einer Konstitution etc. etc. den größten Saal unsrer Stadt anständig gefüllt hatte, so war gestern der Raum nicht zur Hälfte hinreichend, das herzuströmende Publikum zu fassen. Während oben 5-6000 Menschen Kopf an Kopf gedrängt standen, warteten mehrere Tausend vergebens auf die Möglichkeit hereinzukommen. Der Saal hatte sich so rasch gefüllt, daß selbst mehrere Redner erst nach 9 Uhr ein Mittel fanden, sich durchzudrängen.

Karl Schapper präsidirte und eröffnete die Versammlung mit einem Toast auf das souveräne Volk, die einzige Quelle aller gesetzlichen Macht. Es wurden ferner folgende Toaste ausgebracht: H. Becker: den Todten des 18. und 19. März; Bürger Wachter: auf die Besserung des deutschen Michel; Bürger Weyll: der ganzen Revolution, nicht der halben; Bürger Rittinghausen: ein Pereat dem deutschen Kaiser; C. Cramer den demokratischen Frauen, die unserm Bankett beiwohnen; W. Wolff, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: den italienischen Republiken; E. Dronke, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: der proletarischen Revolution; P. Nothjung: dem Sieg der Magyaren und Kossuths; H. Bürgers, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: dem Sturz Oestreichs; F. Wolff, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: den Angeklagten von Bourges; F. Engels, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: den Juniinsurgenten von Paris; K. Schapper: den englischen Chartisten und ihren revolutionärsten Chefs Ernest Jones und G. J. Harney; Karl Kramer: den Polen; Chr. Esser, Redakteur der Arbeiter-Zeitung: der rothen Republik.

Das Bankett, das in der größten Ruhe und Ordnung verlief, wurde gegen elf Uhr mit einem allgemeinen Hoch auf die rothe Republik geschlossen. Gegenüber dem am 18. auf dem Gürzenich abgehaltenen Heulerkonzert freut es uns, daß noch nie ein Fest in Köln ein so zahlreiches und zugleich so taktvolles Publikum vereinigte, wie das unter den Auspicien der rothen Fahne abgehaltene Bankett von gestern Abend.

109 Düsseldorf, 19. März.

Mein neulicher Bericht über die hiesige offizielle demokratische Partei hat dieselbe zu den verschiedenartigsten Recriminationen in der Düsseldorfer Zeitg. und andern obscuren Blättern veranlaßt. Wahrlich, wenn sie meine Behauptungen widerlegen wollte, sie müßte vorsichtiger zu Werke gehn. Ich kann mich mit Aufweisung von Thatsachen begnügen. Den nachfolgenden Brief hat sich der „democratische“ Verein nicht entblödet, an den Vorstand des Volksklubs zu richten.

An den geehrten Vorstand des Volksklubs hier.

Der demokratische Verein hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, behufs der Feier des 18. und 19. März mit den übrigen (dem Bürgerverein also!) hier bestehenden politischen Vereinen in Verbindung zu treten und in Gemeinschaft mit diesen den Gemeinderath (!) und die städtische Verwaltung (!!) zur öffentlichen allgemeinen Begehung derselben in angemessener Weise aufzufordern.

Der demokratische Verein wurde dabei von dem Gedanken geleitet, daß durch die Ereignisse der Märztage v. J. das ganze Volk eine Stellung im Staate gewonnen hat, welche zum wahren Wohl desselben schon längst als unabweisbar nothwendig erkannt und erstrebt worden war. Wenn auch in jüngster Zeit gar manches (also doch „gar Manches?“) eingetreten ist, was den vollen Genuß jener neuerrungenen Geltung des Volksrechtes, sei es hinsichtlich der Freiheit des Einzelnen, sei es hinsichtlich der Theilnahme des Volks an Gesetzgebung und Verwaltung eine Allgemeine, sei es hinsichtlich der Herbeiführung einer größern materiellen und socialen Wohlfahrt, vielfältig zu schmälern und zu verkümmern versucht (ein unschuldiger Versuch), so kann doch hierin kein Grund liegen, sich nicht dessen, was wir bis zur Stunde erlangt und gesichert haben (was denn?), gemeinschaftlich (!!!) zu freuen und in gemeinsamer Betrachtung der Lage des Vaterlandes den Entschluß bei uns allen zu stählen, als gute Bürger einer Stadt zur Erhaltung der Freiheit auch in der Zukunft ohne Rücksicht der Partei (!!!! mit dem Bürgerverein, dem reactionären Gemeinderath und der Polizei!) treu zusammenzuhalten. Der demokratische Verein ist der Meinung, daß auf dieser Grundlage die beiden andern politischen Vereine hierselbst sich ihm anzuschließen vermögen, ohne ihren bekanntgewordenen Grundsätzen ungetreu zu werden (!!!!!). Er stellt daher an den Vorstand des Volksklubs das Ersuchen, eine Kommission aus seiner Mitte zu wählen, damit diese mit der diesseits gewählten Festkommission in Gemeinschaft das weitere veranlasse und in Rücksicht auf die kurze Zeit heute Abend acht einhalb Uhr sich bei Hilger auf dem obern Stock in einem abgesonderten Zimmer zu einer kurzen Berathung zu versammeln

Düsseldorf, den 15. März 1849.

Aus Auftrag der Kommission des demokratischen Vereins:

Euler, Vorsitzender.

[unleserliches Material]

v. Sybel, Schriftführer.

Sie können denken, daß der Vorstand des Volksklubs die Zumuthung mit Entrüstung zurückwies, mit dem Repräsentanten der Reaction, dem Bürgerverein, dem Stadtrath (man erinnere sich an dessen jämmerliches, serviles Auftreten während des Belagerungszustandes) und der Polizei, also mit der ganzen Schaar der ärgsten Feinde der Volkspartei, den Jahrestag der Märzrevolution zu feiern, und dagegen Verwahrung einlegte, daß man dies Fest, wenn es zu Stande käme, ein „democratisches“ nenne. — Die Herren gaben zur Entschuldigung dieses zum mindesten seltsamen Auftretens an: wenn alle Parteien das Fest gemeinsam gefeiert hätten, so wäre der Ruhm Düsseldorfs, die Vertreterin der Demokratie zu sein, aufs Neue gewahrt gewesen; und dann hätte man ja auch beim Feste „Propaganda“ machen, und dem Bürgerverein eins oder das andre seiner Mitglieder wegfischen können. Also es war eines Theils darauf abgesehen, dem Publikum weiß zu machen, daß die Düsseldorfer Polizei demokratisch gesinnt sei; anderntheils bildete man sich ein, der Bürgerverein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, die Errungenschaften der Revolution zu vernichten, werde wirklich allen Ernstes auf die collossale Zumuthung des „demokratischen“ Vereins eingehen, um sich vor der ganzen Rheinprovinz lächerlich zu machen. Diese Erklärung gab Herr Bloem, Exdeputirter der Linken. Ich überlasse Ihren Lesern die Beurtheilung dieses Auftretens. Der Bürgerverein würdigte den „demokratischen“ natürlich nicht einmal einer Antwort. — Um alledem die Krone aufzusetzen, fand gestern ein „demokratisches“ Bankett auf eigne Hand Statt. Der Eintrittspreis war 10 Sgr.! Wahrscheinlich damit die Arbeiter sich daran betheiligten! Um 11 Uhr, der gewöhnlichen Polizeistunde, wollte man die Theilnehmer des Banketts auseinandertreiben. Es wurde aber dem Polizei-Commissär erklärt, er habe kein Recht, die Gesellschaft zu stören, weil Hr. v. Faldern die Erklärung gegeben habe: die „demokratische“ Gesellschaft bedürfe keiner Beaufsichtigung mehr!!! Der Commissair vermochte natürlich so inhaltschweren Gründen nicht zu widerstehen. Für das Publikum aber ist der eine Satz die beste Kritik unsrer offiziellen „demokratischen“ Partei. — Cantador ist auf diesem Bankett erschienen. Wir sind begierig, ob er auf dem am Dienstag stattfindenden Arbeiterbankett erscheinen wird. Dies wird über seine künftige Stellung in der demokratischen Partei entscheiden.

Düsseldorf ist so gut wie in Belagerungszustand. Des Abends finden offiziell organisirte Hetzjagden von Seiten des Militairs Statt, so daß mißliebige Personen kaum ihres Lebens sicher sind, während die „demokratische Gesellschaft keiner Beaufsichtigung mehr bedarf.“ Morgen Genaueres über diesen unerklärten aber leicht erklärlichen Belagerungszustand.

Düsseldorf, 19. März.

Der verhängnißvolle „18. März“ ist vorüber. Wir haben ihn verlebt wie jeden andern Tag, nur mit dem Unterschiede, daß wir einige Rippen- und Kolbenstöße „zur Verherrlichung des Festes“ erhielten. Wir sind sonst ganz gemüthlicher Natur, freuen uns des Lebens, und brummen nicht einmal, wenn man von „Märzerrungenschaften“ spricht; aber was gestern Abend von Seiten der Polizei und Soldaten „zur Verherrlichung des Festes“ geschehen, hat doch unserer harmlosen gemüthlichen Natur so zugesetzt, daß wir uns selber nicht mehr kennen. Von den Rippen-, Kolben- und Säbelstößen, die wir in höchsteigener Person erhielten, wollen wir gar nicht sprechen, aber sagen wir, daß wir gesehen, wie zwei Personen von der Polizei zu Boden gerissen, von Soldaten, welche im Nu bei der Hand waren, mit Kolbenstößen traktirt und dann nach dem Rathhause geschleppt wurden.

Reveille.
Melodie der Marseillaise.
Frisch auf zur Weise von Marseille
Frisch auf ein Lied mit hellem Ton!
Singt es hinaus als die Reveille
Der neuen Revolution!
Der neuen Revolution!
Der neuen, die mit Schwert und Lanze
Die letzte Fessel bald zerbricht —
Der alten, halben singt es nicht!
Uns gilt die neue nur, die ganze!
Die neue Rebellion!
Die ganze Rebellion!
Marsch, Marsch!
Marsch, Marsch!
Marsch — wär's zum Tod!
Und uns're Fahn' ist roth! (bis.)

Der Sommer reift des Frühlings Saaten,
Drum folgt der Juni auf den März.
O Juni, komm und bring' uns Thaten!
Nach frischen Thaten lechzt das Herz!
Nach frischen Thaten lechzt das Herz!
Laß deine Wolken schwarz sich ballen,
Bring' uns Gewitter Schlag auf Schlag!
Laß in die ungesühnte Schmach
Der Rache Donnerkeile fallen!
Die neue Rebellion!
Die ganze Rebellion!
Marsch, Marsch!
Marsch, Marsch!
Marsch — wär's zum Tod!
Und unsre Fahn' ist roth! (bis.)

An uns're Brust, an uns're Lippen,
Der Menschheit Farbe, heil'ges Roth!
Wild schlägt das Herz uns an die Rippen —
Fort in den Kampf! Sieg oder Tod!
Fort in den Kampf! Sieg oder Tod!
Hurrah, sie sucht des Feindes Degen,
Hurrah, die ew'ge Fahne wallt!
Selbst aus der Wunden breitem Spalt
Springt sie verachtend ihm entgegen!
Die neue Rebellion!
Die ganze Rebellion!
Marsch, Marsch;
Marsch, Marsch!
Marsch — wär's zum Tod!
Und uns're Fahn' ist roth! (bis.)


Die Langeweile, der Spleen und die Seekrankheit.

(Fortsetzung von Nro. 238, 241, 243 und 250.)

Die Göttin der Langenweile wunderte sich keineswegs über die Geschichte der jungen Miß Thomson. „Mit den Heirathen ist es ein eigenes Ding in England“ — fuhr sie fort — „die Heirathen stehen in England in genauem Zusammenhange mit den Waizenpreisen. Wahrscheinlich ist dies in andern Ländern nicht weniger der Fall, aber ich möchte fest behaupten, daß sich namentlich in England die gegenseitige Annäherung junger Personen, ja, mit einem Worte, daß sich die Liebe beider Geschlechter genau nach den Notirungen der Kornhändler von Marklane richtet. So wurden z. B. im Jahre 1832 bei einem Waizenpreise von 52 Shilling pr. Quarter 242,469 Ehen geschlossen, eine Anzahl, die sich im Jahre 1835 bei einem Waizenpreise von 34 Shilling bis auf 275,508 Ehen vergrößerte.

Haben Sie nur die Güte, die höchst interessanten statistischen Tabellen über die Population der Vereinigten Königreiche, in Porter's Progress of the Nation nachzuschlagen, und Sie werden nicht nur finden, daß diese Angaben durchaus richtig sind, sondern daß sich dieselben Schwankungen auch in allen übrigen Jahren seit dem Beginn dieses Jahrhunderts wiederholten.

Ja, der Gott Amor hängt von den Fruchthändlern der Londoner City ab; die Fruchthändler der City richten sich nach dem Wind und dem Wetter und die Liebe ist eine rein ökonomische Frage.

Wenn Ihnen die allerliebste Miß Thomson einen Heirathsantrag machte, so glauben Sie daher ja nicht, daß diese Artigkeit Ihren geistigen und körperlichen Vorzügen gegolten hätte — nein, Fräulein Thomson hatte vielleicht gerade in irgend einer Zeitung gelesen, daß wegen des schlechten Wetters und in Folge einer be-

*) Für die Revolutionsfeier auf dem Gürzenich gedichtet. Es wurde von der Versammlung mit donnerndem Beifall begrüßt und einem dreifachen Hoch auf den Dichter, und auf allgemeines Verlangen am Schluß der Sitzung nochmals gesungen. Anmerk. d. Red.
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        <p><hi rendition="#g">Deutschland</hi>. Köln. (Bankett auf dem Gürzenich). Düsseldorf. (Der demokratische Verein. &#x2014; Das Militär am 18. März). Irlich (Märzfeier). Jülich. (Hr. Mylius zum Landrath octroyirt). Berlin. (Der 18. März). Von der mecklenburgischen Gränze. (Einrücken der Preußen). Bernburg. (Metzelei und Belagerungszustand). Liegnitz (&#x201E;Mein tapferes Kriegsheer.&#x201C; &#x2014; Landrechtliche. Verurtheilung). Wien. (Stimmung der Wiener. &#x2014; Standrechtliche Märzerinnerungen). Prag. (Verwahrung mehrerer Deputirten). Dresden. (Kammersitzung).</p>
        <p><hi rendition="#g">Ungarn</hi>. (Vom Kriegsschauplatze).</p>
        <p><hi rendition="#g">Italien</hi>. Rom. (Exekutiv-Comite. &#x2014; Konspirationen in den Provinzen. &#x2014; Mazzini. &#x2014; Giuccioli nach Venedig). Palermo. (Kriegssteuer). Turin. (Karl Albert an die Gränze. &#x2014; Aufkündigung des Waffenstillstandes der Kammer mitgetheilt).</p>
        <p><hi rendition="#g">Schweiz</hi>. Bern (Verwahrung der tessinischen Gränze. &#x2014; Alle Verbindungen zwischen der Lombardei und Tessin abgebrochen).</p>
        <p><hi rendition="#g">Franz. Republik</hi>. Paris (Garnier-Pagès. &#x2014; Die Rue Poitiers. &#x2014; Vermischtes.) Bourges. (Prozeß der Maigefangenen.)</p>
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        <p>Die demokratischen Vereine <hi rendition="#b">der Rheinprovinz werden ersucht, ihre Adressen der &#x201E;Neuen Rheinischen Zeitung&#x201C; oder der &#x201E;Neuen Kölnischen Zeitung&#x201C; baldigst zugehen zu lassen.</hi> </p>
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        <head>Deutschland.</head>
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          <head><bibl><author>*</author></bibl> Köln, 20. März.</head>
          <p>Gestern Abend fand auf dem Gürzenich ein Bankett zur Erinnerung an die Berliner Barrikadenkämpfe des vorigen Jahres statt. Wenn schon das Bourgeoiskonzert vom 18., &#x201E;zur Feier der Verheißung&#x201C; einer Konstitution etc. etc. den größten Saal unsrer Stadt anständig gefüllt hatte, so war gestern der Raum nicht zur Hälfte hinreichend, das herzuströmende Publikum zu fassen. Während oben 5-6000 Menschen Kopf an Kopf gedrängt standen, warteten mehrere Tausend vergebens auf die Möglichkeit hereinzukommen. Der Saal hatte sich so rasch gefüllt, daß selbst mehrere Redner erst nach 9 Uhr ein Mittel fanden, sich durchzudrängen.</p>
          <p><hi rendition="#g">Karl Schapper</hi> präsidirte und eröffnete die Versammlung mit einem Toast auf das souveräne Volk, die einzige Quelle aller gesetzlichen Macht. Es wurden ferner folgende Toaste ausgebracht: H. <hi rendition="#g">Becker</hi>: den Todten des 18. und 19. März; Bürger <hi rendition="#g">Wachter</hi>: auf die Besserung des deutschen Michel; Bürger <hi rendition="#g">Weyll</hi>: der <hi rendition="#g">ganzen</hi> Revolution, nicht der halben; Bürger <hi rendition="#g">Rittinghausen</hi>: ein Pereat dem deutschen Kaiser; C. <hi rendition="#g">Cramer</hi> den demokratischen Frauen, die unserm Bankett beiwohnen; W. <hi rendition="#g">Wolff</hi>, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: den italienischen Republiken; E. <hi rendition="#g">Dronke,</hi> Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: der proletarischen Revolution; P. <hi rendition="#g">Nothjung</hi>: dem Sieg der Magyaren und Kossuths; H. <hi rendition="#g">Bürgers,</hi> Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: dem Sturz Oestreichs; F. <hi rendition="#g">Wolff,</hi> Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: den Angeklagten von Bourges; F. <hi rendition="#g">Engels</hi>, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: den Juniinsurgenten von Paris; K. <hi rendition="#g">Schapper</hi>: den englischen Chartisten und ihren revolutionärsten Chefs Ernest Jones und G. J. Harney; <hi rendition="#g">Karl Kramer</hi>: den Polen; <hi rendition="#g">Chr. Esser,</hi> Redakteur der Arbeiter-Zeitung: der rothen Republik.</p>
          <p>Das Bankett, das in der größten Ruhe und Ordnung verlief, wurde gegen elf Uhr mit einem allgemeinen Hoch auf die rothe Republik geschlossen. Gegenüber dem am 18. auf dem Gürzenich abgehaltenen Heulerkonzert freut es uns, daß noch nie ein Fest in Köln ein so zahlreiches und zugleich so taktvolles Publikum vereinigte, wie das unter den Auspicien der rothen Fahne abgehaltene Bankett von gestern Abend.</p>
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          <head><bibl><author>109</author></bibl> Düsseldorf, 19. März.</head>
          <p>Mein neulicher Bericht über die hiesige offizielle demokratische Partei hat dieselbe zu den verschiedenartigsten Recriminationen in der Düsseldorfer Zeitg. und andern obscuren Blättern veranlaßt. Wahrlich, wenn sie meine Behauptungen widerlegen wollte, sie müßte vorsichtiger zu Werke gehn. Ich kann mich mit Aufweisung von Thatsachen begnügen. Den nachfolgenden Brief hat sich der &#x201E;democratische&#x201C; Verein nicht entblödet, an den Vorstand des Volksklubs zu richten.</p>
          <p>An den geehrten Vorstand des Volksklubs hier.</p>
          <p>Der demokratische Verein hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, behufs der Feier des 18. und 19. März mit den übrigen (dem Bürgerverein also!) hier bestehenden politischen Vereinen in Verbindung zu treten und in Gemeinschaft mit diesen den Gemeinderath (!) und die städtische Verwaltung (!!) zur öffentlichen allgemeinen Begehung derselben in angemessener Weise aufzufordern.</p>
          <p>Der demokratische Verein wurde dabei von dem Gedanken geleitet, daß durch die Ereignisse der Märztage v. J. das <hi rendition="#g">ganze</hi> Volk eine Stellung im Staate gewonnen hat, welche zum wahren Wohl desselben schon längst als unabweisbar nothwendig erkannt und erstrebt worden war. Wenn auch in jüngster Zeit gar manches (also doch &#x201E;gar Manches?&#x201C;) eingetreten ist, was den vollen Genuß jener neuerrungenen Geltung des Volksrechtes, sei es hinsichtlich der Freiheit des Einzelnen, sei es hinsichtlich der Theilnahme des Volks an Gesetzgebung und Verwaltung eine Allgemeine, sei es hinsichtlich der Herbeiführung einer größern materiellen und socialen Wohlfahrt, vielfältig zu schmälern und zu verkümmern versucht (ein unschuldiger Versuch), so kann doch hierin kein Grund liegen, sich nicht dessen, was wir bis zur Stunde erlangt und gesichert haben (was denn?), gemeinschaftlich (!!!) zu freuen und in gemeinsamer Betrachtung der Lage des Vaterlandes den Entschluß bei uns allen zu stählen, als gute Bürger <hi rendition="#g">einer</hi> Stadt zur Erhaltung der Freiheit auch in der Zukunft ohne Rücksicht der Partei (!!!! mit dem Bürgerverein, dem reactionären Gemeinderath und der Polizei!) treu zusammenzuhalten. Der demokratische Verein ist der Meinung, daß auf dieser Grundlage die beiden andern politischen Vereine hierselbst sich ihm anzuschließen vermögen, ohne ihren bekanntgewordenen Grundsätzen ungetreu zu werden (!!!!!). Er stellt daher an den Vorstand des Volksklubs das Ersuchen, eine Kommission aus seiner Mitte zu wählen, damit diese mit der diesseits gewählten Festkommission in Gemeinschaft das weitere veranlasse und in Rücksicht auf die kurze Zeit heute Abend acht einhalb Uhr sich bei Hilger auf dem obern Stock in einem abgesonderten Zimmer zu einer kurzen Berathung zu versammeln</p>
          <p>Düsseldorf, den 15. März 1849.</p>
          <p>Aus Auftrag der Kommission des demokratischen Vereins:</p>
          <p><hi rendition="#g">Euler,</hi> Vorsitzender.</p>
          <gap reason="illegible"/>
          <p>v. <hi rendition="#g">Sybel,</hi> Schriftführer.</p>
          <p>Sie können denken, daß der Vorstand des Volksklubs die Zumuthung mit Entrüstung zurückwies, mit dem Repräsentanten der Reaction, dem Bürgerverein, dem Stadtrath (man erinnere sich an dessen jämmerliches, serviles Auftreten während des Belagerungszustandes) und der Polizei, also mit der ganzen Schaar der ärgsten Feinde der Volkspartei, den Jahrestag der Märzrevolution zu feiern, und dagegen Verwahrung einlegte, daß man dies Fest, wenn es zu Stande käme, ein &#x201E;democratisches&#x201C; nenne. &#x2014; Die Herren gaben zur Entschuldigung dieses zum mindesten seltsamen Auftretens an: wenn alle Parteien das Fest gemeinsam gefeiert hätten, so wäre der Ruhm Düsseldorfs, die Vertreterin der Demokratie zu sein, aufs Neue gewahrt gewesen; und dann hätte man ja auch beim Feste &#x201E;Propaganda&#x201C; machen, und dem Bürgerverein eins oder das andre seiner Mitglieder wegfischen können. Also es war eines Theils darauf abgesehen, dem Publikum weiß zu machen, daß die Düsseldorfer Polizei demokratisch gesinnt sei; anderntheils bildete man sich ein, der Bürgerverein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, die Errungenschaften der Revolution zu vernichten, werde <hi rendition="#g">wirklich</hi> allen Ernstes auf die collossale Zumuthung des &#x201E;demokratischen&#x201C; Vereins eingehen, um sich vor der ganzen Rheinprovinz lächerlich zu machen. Diese Erklärung gab Herr <hi rendition="#g">Bloem, Exdeputirter der Linken</hi>. Ich überlasse Ihren Lesern die Beurtheilung dieses Auftretens. Der Bürgerverein würdigte den &#x201E;demokratischen&#x201C; natürlich nicht einmal einer Antwort. &#x2014; Um alledem die Krone aufzusetzen, fand gestern ein &#x201E;demokratisches&#x201C; Bankett auf eigne Hand Statt. Der Eintrittspreis war <hi rendition="#b">10 Sgr.!</hi> Wahrscheinlich damit die Arbeiter sich daran betheiligten! Um 11 Uhr, der gewöhnlichen Polizeistunde, wollte man die Theilnehmer des Banketts auseinandertreiben. Es wurde aber dem Polizei-Commissär erklärt, er habe kein Recht, die Gesellschaft zu stören, weil Hr. v. Faldern die Erklärung gegeben habe: die <hi rendition="#g">&#x201E;demokratische&#x201C; Gesellschaft bedürfe keiner Beaufsichtigung mehr</hi>!!! Der Commissair vermochte natürlich so inhaltschweren Gründen nicht zu widerstehen. Für das Publikum aber ist der eine Satz die beste Kritik unsrer offiziellen &#x201E;demokratischen&#x201C; Partei. &#x2014; Cantador ist auf diesem Bankett erschienen. Wir sind begierig, ob er auf dem am Dienstag stattfindenden Arbeiterbankett erscheinen wird. Dies wird über seine künftige Stellung in der demokratischen Partei entscheiden.</p>
          <p>Düsseldorf ist so gut wie in Belagerungszustand. Des Abends finden offiziell organisirte Hetzjagden von Seiten des Militairs Statt, so daß mißliebige Personen kaum ihres Lebens sicher sind, während die &#x201E;demokratische Gesellschaft keiner Beaufsichtigung mehr bedarf.&#x201C; Morgen Genaueres über diesen unerklärten aber leicht erklärlichen Belagerungszustand.</p>
        </div>
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          <head>Düsseldorf, 19. März.</head>
          <p>Der verhängnißvolle &#x201E;18. März&#x201C; ist vorüber. Wir haben ihn verlebt wie jeden andern Tag, nur mit dem Unterschiede, daß wir einige Rippen- und Kolbenstöße &#x201E;zur Verherrlichung des Festes&#x201C; erhielten. Wir sind sonst ganz gemüthlicher Natur, freuen uns des Lebens, und brummen nicht einmal, wenn man von &#x201E;Märzerrungenschaften&#x201C; spricht; aber was gestern Abend von Seiten der Polizei und Soldaten &#x201E;zur Verherrlichung des Festes&#x201C; geschehen, hat doch unserer harmlosen gemüthlichen Natur so zugesetzt, daß wir uns selber nicht mehr kennen. Von den Rippen-, Kolben- und Säbelstößen, die wir in höchsteigener Person erhielten, wollen wir gar nicht sprechen, aber sagen wir, daß wir gesehen, wie zwei Personen von der Polizei zu Boden gerissen, von Soldaten, welche im Nu bei der Hand waren, mit Kolbenstößen traktirt und dann nach dem Rathhause geschleppt wurden.</p>
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            <head>Reveille. <note place="foot">*) Für die Revolutionsfeier auf dem Gürzenich gedichtet. Es wurde von der Versammlung mit donnerndem Beifall begrüßt und einem dreifachen Hoch auf den Dichter, und auf allgemeines Verlangen am Schluß der Sitzung nochmals gesungen. Anmerk. d. Red.</note><lb/>
Melodie der Marseillaise.</head>
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          <head>Die Langeweile, der Spleen und die Seekrankheit.</head>
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            <ref type="link">(Fortsetzung von Nro. 238, 241, 243 und 250.)</ref>
          </p>
          <p>Die Göttin der Langenweile wunderte sich keineswegs über die Geschichte der jungen Miß Thomson. &#x201E;Mit den Heirathen ist es ein eigenes Ding in England&#x201C; &#x2014; fuhr sie fort &#x2014; &#x201E;die Heirathen stehen in England in genauem Zusammenhange mit den Waizenpreisen. Wahrscheinlich ist dies in andern Ländern nicht weniger der Fall, aber ich möchte fest behaupten, daß sich namentlich in England die gegenseitige Annäherung junger Personen, ja, mit einem Worte, daß sich die Liebe beider Geschlechter genau nach den Notirungen der Kornhändler von Marklane richtet. So wurden z. B. im Jahre 1832 bei einem Waizenpreise von 52 Shilling pr. Quarter 242,469 Ehen geschlossen, eine Anzahl, die sich im Jahre 1835 bei einem Waizenpreise von 34 Shilling bis auf 275,508 Ehen vergrößerte.</p>
          <p>Haben Sie nur die Güte, die höchst interessanten statistischen Tabellen über die Population der Vereinigten Königreiche, in Porter's Progress of the Nation nachzuschlagen, und Sie werden nicht nur finden, daß diese Angaben durchaus richtig sind, sondern daß sich dieselben Schwankungen auch in allen übrigen Jahren seit dem Beginn dieses Jahrhunderts wiederholten.</p>
          <p>Ja, der Gott Amor hängt von den Fruchthändlern der Londoner City ab; die Fruchthändler der City richten sich nach dem Wind und dem Wetter und die Liebe ist eine rein ökonomische Frage.</p>
          <p>Wenn Ihnen die allerliebste Miß Thomson einen Heirathsantrag machte, so glauben Sie daher ja nicht, daß diese Artigkeit Ihren geistigen und körperlichen Vorzügen gegolten hätte &#x2014; nein, Fräulein Thomson hatte vielleicht gerade in irgend einer Zeitung gelesen, daß wegen des schlechten Wetters und in Folge einer be-
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[1405/0001] Neue Rheinische Zeitung Organ der Demokratie. No 251. Köln, Mittwoch, den 21. März. 1849. Vierteljähriger Abonnementspreis in Köln 1 Thlr. 7 1/2 Sgr., bei allen preußischen Postanstalten 1 Thlr. 17 Sgr. — Im Auslande wende man sich: in Belgien an die betreffenden Postanstalten; in London an W. Thomas, 21 Catherine-Street, Strand; in Paris an W. Thomas, 38 Rue Vivienne, und an A. Havas, 3 Rue Jean Jacques Rousseau. Insertionen werden mit 18 Pf. die Petitzeile oder deren Raum berechnet. Auskunft, Annahme und Abgabe chiffrirter Briefe gratis. Nur frankirte Briefe werden angenommen. Expedition Unter Hutmacher Nro. 17. Bestellungen auf die Neue Rheinische Zeitung für das II. Quartal (April-Juni) bitten wir möglichst frühzeitig zu machen. Unsere auswärtigen geehrten Abonnenten machen wir darauf aufmerksam, daß die Abonnements jedesmal am Schlusse des Quartals bei den Postämtern erneuert werden müssen. Einige hundert Exemplare der gestrigen Zeitung sind irriger Weise mit Nro. 249 statt 250 nummerirt. Die Expedition. Uebersicht. Deutschland. Köln. (Bankett auf dem Gürzenich). Düsseldorf. (Der demokratische Verein. — Das Militär am 18. März). Irlich (Märzfeier). Jülich. (Hr. Mylius zum Landrath octroyirt). Berlin. (Der 18. März). Von der mecklenburgischen Gränze. (Einrücken der Preußen). Bernburg. (Metzelei und Belagerungszustand). Liegnitz („Mein tapferes Kriegsheer.“ — Landrechtliche. Verurtheilung). Wien. (Stimmung der Wiener. — Standrechtliche Märzerinnerungen). Prag. (Verwahrung mehrerer Deputirten). Dresden. (Kammersitzung). Ungarn. (Vom Kriegsschauplatze). Italien. Rom. (Exekutiv-Comite. — Konspirationen in den Provinzen. — Mazzini. — Giuccioli nach Venedig). Palermo. (Kriegssteuer). Turin. (Karl Albert an die Gränze. — Aufkündigung des Waffenstillstandes der Kammer mitgetheilt). Schweiz. Bern (Verwahrung der tessinischen Gränze. — Alle Verbindungen zwischen der Lombardei und Tessin abgebrochen). Franz. Republik. Paris (Garnier-Pagès. — Die Rue Poitiers. — Vermischtes.) Bourges. (Prozeß der Maigefangenen.) Die demokratischen Vereine der Rheinprovinz werden ersucht, ihre Adressen der „Neuen Rheinischen Zeitung“ oder der „Neuen Kölnischen Zeitung“ baldigst zugehen zu lassen. Deutschland. * Köln, 20. März. Gestern Abend fand auf dem Gürzenich ein Bankett zur Erinnerung an die Berliner Barrikadenkämpfe des vorigen Jahres statt. Wenn schon das Bourgeoiskonzert vom 18., „zur Feier der Verheißung“ einer Konstitution etc. etc. den größten Saal unsrer Stadt anständig gefüllt hatte, so war gestern der Raum nicht zur Hälfte hinreichend, das herzuströmende Publikum zu fassen. Während oben 5-6000 Menschen Kopf an Kopf gedrängt standen, warteten mehrere Tausend vergebens auf die Möglichkeit hereinzukommen. Der Saal hatte sich so rasch gefüllt, daß selbst mehrere Redner erst nach 9 Uhr ein Mittel fanden, sich durchzudrängen. Karl Schapper präsidirte und eröffnete die Versammlung mit einem Toast auf das souveräne Volk, die einzige Quelle aller gesetzlichen Macht. Es wurden ferner folgende Toaste ausgebracht: H. Becker: den Todten des 18. und 19. März; Bürger Wachter: auf die Besserung des deutschen Michel; Bürger Weyll: der ganzen Revolution, nicht der halben; Bürger Rittinghausen: ein Pereat dem deutschen Kaiser; C. Cramer den demokratischen Frauen, die unserm Bankett beiwohnen; W. Wolff, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: den italienischen Republiken; E. Dronke, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: der proletarischen Revolution; P. Nothjung: dem Sieg der Magyaren und Kossuths; H. Bürgers, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: dem Sturz Oestreichs; F. Wolff, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: den Angeklagten von Bourges; F. Engels, Redakteur der Neuen Rheinischen Zeitung: den Juniinsurgenten von Paris; K. Schapper: den englischen Chartisten und ihren revolutionärsten Chefs Ernest Jones und G. J. Harney; Karl Kramer: den Polen; Chr. Esser, Redakteur der Arbeiter-Zeitung: der rothen Republik. Das Bankett, das in der größten Ruhe und Ordnung verlief, wurde gegen elf Uhr mit einem allgemeinen Hoch auf die rothe Republik geschlossen. Gegenüber dem am 18. auf dem Gürzenich abgehaltenen Heulerkonzert freut es uns, daß noch nie ein Fest in Köln ein so zahlreiches und zugleich so taktvolles Publikum vereinigte, wie das unter den Auspicien der rothen Fahne abgehaltene Bankett von gestern Abend. 109 Düsseldorf, 19. März. Mein neulicher Bericht über die hiesige offizielle demokratische Partei hat dieselbe zu den verschiedenartigsten Recriminationen in der Düsseldorfer Zeitg. und andern obscuren Blättern veranlaßt. Wahrlich, wenn sie meine Behauptungen widerlegen wollte, sie müßte vorsichtiger zu Werke gehn. Ich kann mich mit Aufweisung von Thatsachen begnügen. Den nachfolgenden Brief hat sich der „democratische“ Verein nicht entblödet, an den Vorstand des Volksklubs zu richten. An den geehrten Vorstand des Volksklubs hier. Der demokratische Verein hat in seiner gestrigen Sitzung beschlossen, behufs der Feier des 18. und 19. März mit den übrigen (dem Bürgerverein also!) hier bestehenden politischen Vereinen in Verbindung zu treten und in Gemeinschaft mit diesen den Gemeinderath (!) und die städtische Verwaltung (!!) zur öffentlichen allgemeinen Begehung derselben in angemessener Weise aufzufordern. Der demokratische Verein wurde dabei von dem Gedanken geleitet, daß durch die Ereignisse der Märztage v. J. das ganze Volk eine Stellung im Staate gewonnen hat, welche zum wahren Wohl desselben schon längst als unabweisbar nothwendig erkannt und erstrebt worden war. Wenn auch in jüngster Zeit gar manches (also doch „gar Manches?“) eingetreten ist, was den vollen Genuß jener neuerrungenen Geltung des Volksrechtes, sei es hinsichtlich der Freiheit des Einzelnen, sei es hinsichtlich der Theilnahme des Volks an Gesetzgebung und Verwaltung eine Allgemeine, sei es hinsichtlich der Herbeiführung einer größern materiellen und socialen Wohlfahrt, vielfältig zu schmälern und zu verkümmern versucht (ein unschuldiger Versuch), so kann doch hierin kein Grund liegen, sich nicht dessen, was wir bis zur Stunde erlangt und gesichert haben (was denn?), gemeinschaftlich (!!!) zu freuen und in gemeinsamer Betrachtung der Lage des Vaterlandes den Entschluß bei uns allen zu stählen, als gute Bürger einer Stadt zur Erhaltung der Freiheit auch in der Zukunft ohne Rücksicht der Partei (!!!! mit dem Bürgerverein, dem reactionären Gemeinderath und der Polizei!) treu zusammenzuhalten. Der demokratische Verein ist der Meinung, daß auf dieser Grundlage die beiden andern politischen Vereine hierselbst sich ihm anzuschließen vermögen, ohne ihren bekanntgewordenen Grundsätzen ungetreu zu werden (!!!!!). Er stellt daher an den Vorstand des Volksklubs das Ersuchen, eine Kommission aus seiner Mitte zu wählen, damit diese mit der diesseits gewählten Festkommission in Gemeinschaft das weitere veranlasse und in Rücksicht auf die kurze Zeit heute Abend acht einhalb Uhr sich bei Hilger auf dem obern Stock in einem abgesonderten Zimmer zu einer kurzen Berathung zu versammeln Düsseldorf, den 15. März 1849. Aus Auftrag der Kommission des demokratischen Vereins: Euler, Vorsitzender. _ v. Sybel, Schriftführer. Sie können denken, daß der Vorstand des Volksklubs die Zumuthung mit Entrüstung zurückwies, mit dem Repräsentanten der Reaction, dem Bürgerverein, dem Stadtrath (man erinnere sich an dessen jämmerliches, serviles Auftreten während des Belagerungszustandes) und der Polizei, also mit der ganzen Schaar der ärgsten Feinde der Volkspartei, den Jahrestag der Märzrevolution zu feiern, und dagegen Verwahrung einlegte, daß man dies Fest, wenn es zu Stande käme, ein „democratisches“ nenne. — Die Herren gaben zur Entschuldigung dieses zum mindesten seltsamen Auftretens an: wenn alle Parteien das Fest gemeinsam gefeiert hätten, so wäre der Ruhm Düsseldorfs, die Vertreterin der Demokratie zu sein, aufs Neue gewahrt gewesen; und dann hätte man ja auch beim Feste „Propaganda“ machen, und dem Bürgerverein eins oder das andre seiner Mitglieder wegfischen können. Also es war eines Theils darauf abgesehen, dem Publikum weiß zu machen, daß die Düsseldorfer Polizei demokratisch gesinnt sei; anderntheils bildete man sich ein, der Bürgerverein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, die Errungenschaften der Revolution zu vernichten, werde wirklich allen Ernstes auf die collossale Zumuthung des „demokratischen“ Vereins eingehen, um sich vor der ganzen Rheinprovinz lächerlich zu machen. Diese Erklärung gab Herr Bloem, Exdeputirter der Linken. Ich überlasse Ihren Lesern die Beurtheilung dieses Auftretens. Der Bürgerverein würdigte den „demokratischen“ natürlich nicht einmal einer Antwort. — Um alledem die Krone aufzusetzen, fand gestern ein „demokratisches“ Bankett auf eigne Hand Statt. Der Eintrittspreis war 10 Sgr.! Wahrscheinlich damit die Arbeiter sich daran betheiligten! Um 11 Uhr, der gewöhnlichen Polizeistunde, wollte man die Theilnehmer des Banketts auseinandertreiben. Es wurde aber dem Polizei-Commissär erklärt, er habe kein Recht, die Gesellschaft zu stören, weil Hr. v. Faldern die Erklärung gegeben habe: die „demokratische“ Gesellschaft bedürfe keiner Beaufsichtigung mehr!!! Der Commissair vermochte natürlich so inhaltschweren Gründen nicht zu widerstehen. Für das Publikum aber ist der eine Satz die beste Kritik unsrer offiziellen „demokratischen“ Partei. — Cantador ist auf diesem Bankett erschienen. Wir sind begierig, ob er auf dem am Dienstag stattfindenden Arbeiterbankett erscheinen wird. Dies wird über seine künftige Stellung in der demokratischen Partei entscheiden. Düsseldorf ist so gut wie in Belagerungszustand. Des Abends finden offiziell organisirte Hetzjagden von Seiten des Militairs Statt, so daß mißliebige Personen kaum ihres Lebens sicher sind, während die „demokratische Gesellschaft keiner Beaufsichtigung mehr bedarf.“ Morgen Genaueres über diesen unerklärten aber leicht erklärlichen Belagerungszustand. Düsseldorf, 19. März. Der verhängnißvolle „18. März“ ist vorüber. Wir haben ihn verlebt wie jeden andern Tag, nur mit dem Unterschiede, daß wir einige Rippen- und Kolbenstöße „zur Verherrlichung des Festes“ erhielten. Wir sind sonst ganz gemüthlicher Natur, freuen uns des Lebens, und brummen nicht einmal, wenn man von „Märzerrungenschaften“ spricht; aber was gestern Abend von Seiten der Polizei und Soldaten „zur Verherrlichung des Festes“ geschehen, hat doch unserer harmlosen gemüthlichen Natur so zugesetzt, daß wir uns selber nicht mehr kennen. Von den Rippen-, Kolben- und Säbelstößen, die wir in höchsteigener Person erhielten, wollen wir gar nicht sprechen, aber sagen wir, daß wir gesehen, wie zwei Personen von der Polizei zu Boden gerissen, von Soldaten, welche im Nu bei der Hand waren, mit Kolbenstößen traktirt und dann nach dem Rathhause geschleppt wurden. Reveille. Melodie der Marseillaise. Frisch auf zur Weise von Marseille Frisch auf ein Lied mit hellem Ton! Singt es hinaus als die Reveille Der neuen Revolution! Der neuen Revolution! Der neuen, die mit Schwert und Lanze Die letzte Fessel bald zerbricht — Der alten, halben singt es nicht! Uns gilt die neue nur, die ganze! Die neue Rebellion! Die ganze Rebellion! Marsch, Marsch! Marsch, Marsch! Marsch — wär's zum Tod! Und uns're Fahn' ist roth! (bis.) Der Sommer reift des Frühlings Saaten, Drum folgt der Juni auf den März. O Juni, komm und bring' uns Thaten! Nach frischen Thaten lechzt das Herz! Nach frischen Thaten lechzt das Herz! Laß deine Wolken schwarz sich ballen, Bring' uns Gewitter Schlag auf Schlag! Laß in die ungesühnte Schmach Der Rache Donnerkeile fallen! Die neue Rebellion! Die ganze Rebellion! Marsch, Marsch! Marsch, Marsch! Marsch — wär's zum Tod! Und unsre Fahn' ist roth! (bis.) An uns're Brust, an uns're Lippen, Der Menschheit Farbe, heil'ges Roth! Wild schlägt das Herz uns an die Rippen — Fort in den Kampf! Sieg oder Tod! Fort in den Kampf! Sieg oder Tod! Hurrah, sie sucht des Feindes Degen, Hurrah, die ew'ge Fahne wallt! Selbst aus der Wunden breitem Spalt Springt sie verachtend ihm entgegen! Die neue Rebellion! Die ganze Rebellion! Marsch, Marsch; Marsch, Marsch! Marsch — wär's zum Tod! Und uns're Fahn' ist roth! (bis.) F. Freiligrath. Die Langeweile, der Spleen und die Seekrankheit. (Fortsetzung von Nro. 238, 241, 243 und 250.) Die Göttin der Langenweile wunderte sich keineswegs über die Geschichte der jungen Miß Thomson. „Mit den Heirathen ist es ein eigenes Ding in England“ — fuhr sie fort — „die Heirathen stehen in England in genauem Zusammenhange mit den Waizenpreisen. Wahrscheinlich ist dies in andern Ländern nicht weniger der Fall, aber ich möchte fest behaupten, daß sich namentlich in England die gegenseitige Annäherung junger Personen, ja, mit einem Worte, daß sich die Liebe beider Geschlechter genau nach den Notirungen der Kornhändler von Marklane richtet. So wurden z. B. im Jahre 1832 bei einem Waizenpreise von 52 Shilling pr. Quarter 242,469 Ehen geschlossen, eine Anzahl, die sich im Jahre 1835 bei einem Waizenpreise von 34 Shilling bis auf 275,508 Ehen vergrößerte. Haben Sie nur die Güte, die höchst interessanten statistischen Tabellen über die Population der Vereinigten Königreiche, in Porter's Progress of the Nation nachzuschlagen, und Sie werden nicht nur finden, daß diese Angaben durchaus richtig sind, sondern daß sich dieselben Schwankungen auch in allen übrigen Jahren seit dem Beginn dieses Jahrhunderts wiederholten. Ja, der Gott Amor hängt von den Fruchthändlern der Londoner City ab; die Fruchthändler der City richten sich nach dem Wind und dem Wetter und die Liebe ist eine rein ökonomische Frage. Wenn Ihnen die allerliebste Miß Thomson einen Heirathsantrag machte, so glauben Sie daher ja nicht, daß diese Artigkeit Ihren geistigen und körperlichen Vorzügen gegolten hätte — nein, Fräulein Thomson hatte vielleicht gerade in irgend einer Zeitung gelesen, daß wegen des schlechten Wetters und in Folge einer be- *) Für die Revolutionsfeier auf dem Gürzenich gedichtet. Es wurde von der Versammlung mit donnerndem Beifall begrüßt und einem dreifachen Hoch auf den Dichter, und auf allgemeines Verlangen am Schluß der Sitzung nochmals gesungen. Anmerk. d. Red.

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Die angegebenen Seitenzahlen beziehen sich auf die Ausgabe: Neue Rheinische Zeitung. Organ der Demokratie. Bd. 2 (Nummer 184 bis Nummer 301) Köln, 1. Januar 1849 bis 19. Mai 1849. Glashütten im Taunus, Verlag Detlev Auvermann KG 1973.




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Zitationshilfe: Neue Rheinische Zeitung. Nr. 251. Köln, 21. März 1849, S. 1405. In: Deutsches Textarchiv <https://www.deutschestextarchiv.de/nn_nrhz251_1849/1>, abgerufen am 09.05.2021.