Benner, Johann Hermann: Christliches Bedencken von dem vorsetzlichen Meineid. Frankfurt (Main) u. a., 1739.von dem vorsetzlichen Meineid. §. 28. Ein Meineidiger hebet 3) seinen §. 29. E 5
von dem vorſetzlichen Meineid. §. 28. Ein Meineidiger hebet 3) ſeinen §. 29. E 5
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von dem vorſetzlichen Meineid.
§. 28.
Ein Meineidiger hebet 3) ſeinen
Taufbund auf, und wirft denſelben
dem HErrn unſerm GOTT vor die
Fuͤſe. Die Taufe gibt uns den Glau-
ben an JEſum, damit wir ſeine Er-
loͤſung ergreifen. Der Glaube fodert
von GOTT alle verheiſene und von
Chriſto erworbene Seeligkeit, und
gelobet eine ewige Treue, und ein
gutes Gewiſſen. Der Meineid
fodert von GOtt, und beſchwoͤret ihn
bey ſeinem Namen, daß er dieſen
Bund wiederrufen, trennen und zer-
nichten ſoll. An ſtat der zugeſagten
Seeligkeit verlanget er ein ewiges Un-
heil und Verderben, ein Feuer das
dem Satan und ſeinen Engeln bereitet
iſt. O ſchreckliche Vermeſſenheit!
1. Petr. 3.
21.
§. 29.
E 5
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