Wanderley, Germano: Handbuch der Bauconstruktionslehre. 2. Aufl. Bd. 2. Die Constructionen in Stein. Leipzig, 1878.Der Verband der Gurtbögen. in Fig. 228 11/2 Stein hoch; man sieht sonach in der Ansicht abwech-selnd zwei Köpfe und drei Dreiquartiere. [Abbildung]
Fig. 228. Aehnlich wie in Halbkreisbögen, wird der Verband auch in Korb- In diesem Beispiel ist der Korbbogen aus drei Mittelpunkten a b c [Abbildung]
Fig. 229. für b muß man außerhalb des Lehrbogens einen festen Punkt (miteinem Nagel) festsetzen (etwa an der gegen die Unterstützungsbretter ver- strebten Latte), um mittelst einer Schnur die Richtung der Lagerflächen zu erhalten. Die nebenstehenden Skizzen (Fig. 230 A--B) machen dieses Verfahren ersichtlich. Von geringer Tragfähigkeit sind die scheitrechten (scheitelrechten) Der Verband der Gurtbögen. in Fig. 228 1½ Stein hoch; man ſieht ſonach in der Anſicht abwech-ſelnd zwei Köpfe und drei Dreiquartiere. [Abbildung]
Fig. 228. Aehnlich wie in Halbkreisbögen, wird der Verband auch in Korb- In dieſem Beiſpiel iſt der Korbbogen aus drei Mittelpunkten a b c [Abbildung]
Fig. 229. für b muß man außerhalb des Lehrbogens einen feſten Punkt (miteinem Nagel) feſtſetzen (etwa an der gegen die Unterſtützungsbretter ver- ſtrebten Latte), um mittelſt einer Schnur die Richtung der Lagerflächen zu erhalten. Die nebenſtehenden Skizzen (Fig. 230 A—B) machen dieſes Verfahren erſichtlich. Von geringer Tragfähigkeit ſind die ſcheitrechten (ſcheitelrechten) <TEI> <text> <body> <div n="1"> <div n="2"> <div n="3"> <div n="4"> <div n="5"> <p><pb facs="#f0247" n="231"/><fw place="top" type="header">Der Verband der Gurtbögen.</fw><lb/> in Fig. 228 1½ Stein hoch; man ſieht ſonach in der Anſicht abwech-<lb/> ſelnd zwei Köpfe und drei Dreiquartiere.</p><lb/> <figure> <head>Fig. 228.</head> </figure><lb/> <p>Aehnlich wie in Halbkreisbögen, wird der Verband auch in Korb-<lb/> bögen gemacht (Fig. 229).</p><lb/> <p>In dieſem Beiſpiel iſt der Korbbogen aus drei Mittelpunkten <hi rendition="#aq">a b c</hi><lb/> geſchlagen; die Punkte <hi rendition="#aq">a c</hi> befinden ſich noch auf dem Lehrbogen <hi rendition="#aq">d d</hi>,<lb/><figure><head>Fig. 229.</head></figure><lb/> für <hi rendition="#aq">b</hi> muß man außerhalb des Lehrbogens einen feſten Punkt (mit<lb/> einem Nagel) feſtſetzen (etwa an der gegen die Unterſtützungsbretter ver-<lb/> ſtrebten Latte), um mittelſt einer Schnur die Richtung der Lagerflächen<lb/> zu erhalten. Die nebenſtehenden Skizzen (Fig. 230 <hi rendition="#aq">A—B</hi>) machen<lb/> dieſes Verfahren erſichtlich.</p><lb/> <p>Von geringer Tragfähigkeit ſind die <hi rendition="#g">ſcheitrechten</hi> (ſcheitelrechten)<lb/><hi rendition="#g">Bögen</hi>; die Solidität derſelben hängt lediglich von der Güte des Mörtels<lb/></p> </div> </div> </div> </div> </div> </body> </text> </TEI> [231/0247]
Der Verband der Gurtbögen.
in Fig. 228 1½ Stein hoch; man ſieht ſonach in der Anſicht abwech-
ſelnd zwei Köpfe und drei Dreiquartiere.
[Abbildung Fig. 228.]
Aehnlich wie in Halbkreisbögen, wird der Verband auch in Korb-
bögen gemacht (Fig. 229).
In dieſem Beiſpiel iſt der Korbbogen aus drei Mittelpunkten a b c
geſchlagen; die Punkte a c befinden ſich noch auf dem Lehrbogen d d,
[Abbildung Fig. 229.]
für b muß man außerhalb des Lehrbogens einen feſten Punkt (mit
einem Nagel) feſtſetzen (etwa an der gegen die Unterſtützungsbretter ver-
ſtrebten Latte), um mittelſt einer Schnur die Richtung der Lagerflächen
zu erhalten. Die nebenſtehenden Skizzen (Fig. 230 A—B) machen
dieſes Verfahren erſichtlich.
Von geringer Tragfähigkeit ſind die ſcheitrechten (ſcheitelrechten)
Bögen; die Solidität derſelben hängt lediglich von der Güte des Mörtels
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